3. Oktober - 21. Jahrestag der Wiedervereinigung - 50. Jahrestag des Mauerbaus

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Uploaded by on Sep 22, 2010

Das Manuskript mit bissiger Satire zu Originaldokumenten ist in Vorbereitung!!!

Da zum 50. Jahrestag des Mauerbaus und im 21. Jahr der Wiedervereinigung wahre DDR-Geschichte noch immer nicht bekannt ist und dementsprechend aufgearbeitet wurde, haben meine Frau und ich beschlossen, einleitend eine kleine Bildgeschichte zu veröffentlichen, die auf besondere Weise zum Nachdenken anregen soll.
Ein Manuskript mit bissiger Satire zu Originaldokumenten, die uns erst jetzt zur Verfügung stehen, ist in Bearbeitung!

Die Veröffentlichung ist zur Buchmesse 2012 in Leipzig geplant!

Unser Video als Vorankündigung zum Manuskript spiegelt das Nachwort wider...

Fast ein Märchen - " Prinzessin Aschenputtel" - Eine wahre Familiengeschichte

Text: Ulrike Linke
Musik: Sergey Karamyshev - Glasharfe
Vorwort: C.O. Lukas
Produced by SuperPresch alias Joachim Presch


Nachwort

Zwanzig Jahre nach der friedlichen Revolution ist die Notwenigkeit einer Aufarbeitung der Vergangenheit der SED-Diktatur in all ihren Facetten weder überflüssig noch rückwärts gewandt. Sie ist die Voraussetzung für gelingende Demokratie. Wer nicht erkennt, dass Unrecht und Diktatur nicht einfach durch Zeit überwunden werden, wird Zukunft in der Demokratie nicht gestalten können.
Wer die DDR für einen im Grunde gerechten Staat erklärt, in dem alle ihre Chance hatten und der nur ein paar hässliche Auswüchse hatte wie das MfS, wird dem heutigen Anspruch an historische und gesellschaftliche Aufarbeitung nicht gerecht. Jedes Recht und jede Gerechtigkeit konnte in der DDR ein Ende haben, wenn es einer der kleinen oder großen Mächtigen so wollte. Jedes Recht und Gerechtigkeit waren für denjenigen verloren, der sich nicht systemkonform verhielt.
Wir müssen die enge Sichtweise, hier Täter -- immer gleichbedeutend mit einer Zusammen- oder Mitarbeit im Ministerium für Staatssicherheit -- und dort Opfer -- die nur Opfer sind, wenn sie z.B. inhaftiert waren -- erweitern. Vielmehr geht es um eine konsequente und schonungslose Aufarbeitung der Alltagsdiktatur.
Nur so kann Aufarbeitung im gesellschaftlichen Rahmen gelingen, nur so lässt sich für heute daraus lernen. Nicht nur die heute gut dokumentierte Einflussnahme der Staatssicherheit, die Schwert und Schild der SED war, auf den Lebensweg und die Freiheit eines einzelnen Menschen, sondern die unerträgliche Einflussname in alle Bereiche des Lebens in der DDR durch den von der SED geführten Staat müssen wir aufarbeiten!
Es wird deutlich, dass es gelingen muss, das damals geschehene Unrecht rückgängig zu machen, vielleicht ist es staatlich nicht gewollt. Daher ist es umso wichtiger, dass jeder Einzelne um sein Recht kämpft und nicht nach dem ersten ,,Tiefschlag" wieder aufgibt. C.O. Lukas

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