Die Olympischen Spiele 2008 in Peking sind umstritten. Internationale Organisationen kritisieren die Menschenrechtsverletzungen in China und die zunehmenden Restriktionen für Medien und Internet. Das von China besetzte Tibet steht für beides: Religiöse Kritiker werden unterdrückt, das Thema in den Medien totgeschwiegen. Jetzt verlangt ausgerechnet eine Gruppe von Tibetern, mit eigener Mannschaft und unter eigener Fahne an den olympischen Spielen in der chinesischen Hauptstadt teilzunehmen. Urheber der Initiative ist eine Gruppe junger tibetischer Sportler, die in der Schweiz leben und die ihr Recht durchsetzen wollen. Das olympische Komitee schweigt betroffen, die Chinesen schließen die Zulassung kategorisch aus, aber die jungen schweizerischen Tibeter kämpfen mit olympischem Einsatz. Carola Schneider hat sie besucht.
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