Wenn Kritiker über klassische Musik reden, klingt das oft so: "(...) ein Abbild der Metamorphose des menschlichen Geistes", oder "(...)diese völlige Durchdringung des Werks", und so weiter. Muss dieses ehrfurchtsvolle Geraune sein? Manchmal ja, sagt unser Experte.
@larsgerret
... die sich vom ernsthaften begrifflichen Erfassen der Kunst unterscheidet, könnte man einmal untersuchen.
Kindern gegenüber haben wir Erwachsene die Verantwortung ihnen ihre Welt zu lassen und ihnen zusätzliche Welt zu eröffnen. Einem Erwachsenen steht es gut zu Gesicht, wenn er nicht nur pragmatisch durchs Leben wurstelt, sondern, wenigstens ab und zu, den Dingen auf den Grund gehen möchte.
PROSPE78 11 months ago
@larsgerret
Es geht um das Paradigma. Dieser Herr Heinisch (?) müsste sich eigtl, wenn er konsequent ist, von der Musik fernhalten. Was wäre Musik ohne Geist? Beliebige Unterhaltung. Das ist sie jedoch nicht. Vielleicht stört ihn auch der offensichtliche Gegensatz mancher Zuhörer von Anspruch und realem Leben. Das wäre ein umfassendes Thema. Inwiefern sich im Klassikradiobereich eine eigene Art von Werbesprache entwickelt hat ...
PROSPE78 11 months ago
Es lohnt sich immer, Herrn Kaiser zuzuhören. Aber ich denke, man hätte es auch einfacher bezüglich der Frage sagen können.
Wenn zum Beispiel Kinder klassische Musik mögen, es aber nur scheinbar oberflächlich als "toll" oder "da kann man friedlich bei einschlafen" umschreiben, hat es auch seine Berechtigung. Das gölte auch für Erwachsene.
Worum es geht, ist die Begeisterung, das Ansteckenkönnen.
Umso besser, wenn jd. mit Sachkenntnis, auch emotional, verständisgewinnend es verbalisieren kann.
larsgerret 1 year ago