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Der Kampf um die Goldwolle

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Uploaded by on Feb 4, 2011

Die Mongolei, in der Gobi: Seit Jahrtausenden halten hier Nomaden Schafe und Kaschmirziegen. Doch in den letzten Jahren ist das ökologische Gleichgewicht der Gobi durcheinander gekommen: Flüsse sind ausgetrocknet, die Brunnen versiegen, die Verkarstung nimmt zu.

Der Grund: Nicht der Klimawandel, sondern Überweidung. Vor 10 Jahren grasten noch 4 Millionen Kaschmirziegen in der Gobi, jetzt sind es 14 Millionen - um den Bedarf der globalen Modebranche zu decken. Doch gerade der wirtschaftliche Erfolg, die große Nachfrage gefährdet letztlich die Existenz der Nomaden und die Steppenlandschaft. Die neu entstehenden Sandstürme erreichen sogar Peking.

Kaschmir ist der Exportartikel der Mongolei. Deshalb machen den staatlichen Kaschmir-Fabriken auch die chinesischen Händler zu schaffen, die die Ware bei den Hirten billig aufkaufen, und in schlechterer Qualität dann in den Westen exportieren. Der Kampf um die Goldwolle und die Auswirkungen der Globalisierung gehen weiter.

Ein Film der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, (c) 2006. Redaktion: Ulrike Filgers & Philipp Sanke.

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All Comments (1)

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  • Bildung hat mit Wissen zu tun:

    "Kaschmir ist der einzige Exportschlager der Mongolei" bei 9:50 zeugt von massivem Unwissen.

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