"This delusionary dialectic of securitized versus demonic urban
places, in turn, dictates a sinister and unceasing duet: Night after night,
hornetlike helicopter gunships stalk enigmatic enemies in the narrow
streets of the slum districts, pouring hellfire into shanties or fleeing
cars. Every morning the slums reply with suicide bombers and eloquent
explosions. If the empire can deploy Orwellian technologies of repression, its outcasts have the gods of chaos on their side."
Mike Davis, Planet of Slums, 206
Beate Geissler / Oliver Sann
"PERSONAL KILL"
MARCH 14TH TO MAY 2ND 2010
Kunstverein Bremerhaven v. 1886
Die Ausstellung „Personal Kill von Beate Geissler und Oliver Sann im Kunstverein Bremerhaven begibt sich auf vermintes Gelände. Der Titel „Personal Kill spielt in militärpsychologischem Jargon auf die Situation unmittelbaren Feindkontaktes an, die in der zeitgenössischen asymmetrischen Kriegsführung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Vor dem Hintergrund vielfältigen Foto- und Videomaterials, das Geissler und Sann in den letzten Jahren auf amerikanischen und deutschen Truppenstützpunkten gesammelt haben, stellen die Künstler eine raumbezogene Installation zusammen, in dem sich die allgemeine Tendenz einer Militarisierung der Wahrnehmung und Ästhetisierung des Militärs reflektiert. Die architektonischen Besonderheitender Kunsthalle Bremerhaven kommen dabei explizit zum Tragen und stellen auch die Frage nach dem Zusammenhang von Modernismus und Gewalt.
Ein weiterer Kindheitstraum: aus einem echten Hubschrauber zu schießen. Einzigaartig, mit welchen Bewegungen sich das Maschinengewehr bewegt. Man kann fast schon menschliche Züge darin erkennen.
fernsebastian 2 years ago