Schöpfung ohne Schöpfer

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Uploaded by on Jan 7, 2012

Schöpfung ohne Schöpfer
Der Kulturkampf um die Evolutionstheorie, der derzeit in den USA tobt, hat mit der Bewegung des "Intelligent Design" nun auch Europa erreicht. Die Anhänger dieser Weltanschauung sehen in komplexen Strukturen in der Natur einen Beleg für das Wirken eines über allem stehenden Gestalters der Welt. Wissenschaftler halten dagegen die bekannten Gesetze der unbelebten Natur für reichhaltig genug, um die ganze Vielfalt des Lebens hervorzubringen.


Sie untersuchen, wie aus Atomen und Molekülen auf natürliche Weise von selbst komplexe Strukturen wachsen. Dieser scheinbar geisterhafte Drang zur Ordnung durch Selbstorganisation ist ein weitverbreitetes Phänomen in der Natur. Nanotechnologen wollen das Prinzip der Selbstorganisation industriell nutzen. So sollen sich beispielsweise elektronische Bauteile für Computerchips selbstständig zusammenbauen. Aber warum tun dumme Atome solche schlauen Dinge? Und wie konnten am Anfang allen Lebens aus einfachen, unbelebten Bausteinen komplexe Lebewesen entstehen? Forscher gehen davon aus, dass der Ursprung des Lebens das Ergebnis eines gigantischen Selbstorganisationsprozesses der Materie ist. Neue wissenschaftliche Ergebnisse aus der Molekularbiologie stützen diese Theorie.

In der Biologie gibt es zahlreiche Beispiele für Selbstorganisation: von komplexen Strukturen, die Schleimpilze hervorbringen, bis hin zur Entwicklung des menschlichen Gehirns. Doch inwieweit lassen sich die Grundsätze selbstorganisierender Prozesse auch auf die menschliche Gesellschaft übertragen? Wie kommt es zum Beispiel zu Fahrzeugstaus quasi aus dem Nichts? Noch vor wenigen Jahren gingen Forscher davon aus, dass im Straßenverkehr psychologische und soziale Verhaltensfaktoren überwiegen. Inzwischen lassen sich etliche Verkehrsphänomene anhand der Theorie der Selbstorganisation erfassen. Wissenschaftler erforschen nun, wie sich selbstorganisierende Vorgänge in sozialen Systemen und in der Wirtschaft auswirken.
delta bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Phänomen der Selbstorganisation und den rätselhaften Drang der Natur, immer komplexere Strukturen zu schaffen, und fragt nach, welche Rolle Selbstorganisationsprozesse zu Beginn des Lebens bis hin zur menschlichen Gesellschaft spielen.

Die Gäste der Sendung
Bernd-Olaf Küppers, Institut für Philosphie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Karsten Peters, Institute for Transport & Economics, TU Dresden

Achim Stephan, Institut für Kognitionswissenschaften, Universität Osnabrück

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Education

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  • das ist unser leben. Wir leben es nur einmal. Und solche Evolutionsgläubige legen ihr Schicksal in die Hände von einem haufen evolutionisten die den ganzen Tag nach neuen scheinbeweisen suchen und munter weiter behaupten

    Wenn ich schon sowas höre. Materie organisiert sich selbst. Hat sich die Materie selbst erschaffen oder was? Wie kann sich Materie, die keine intelligenz besitzt, selbst organisieren und sich zu einem hochkomplexen System des Bewusstseins aufbauen

    Schwachsinn, einfach nur dumm

  • @FreeMumin alles was nach dem Urknall war lässt sich doch erklären. Die Materie weiß ja garnicht das sie sich selbst organisiert. Was macht denn ne Zelle zb? Sie kopiert sich selbst und beim kopieren enstehen Fehler. Dann folgt die natürliche Auslese bis hin zum Menschen. Du kannst doch nicht Chemienobelpreisträger für dumm erklären! Lese dir mal bei wiki durch was zb bei Manfred Eigen steht. Er hat einige Auszeichnungen bekommen.

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All Comments (3)

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  • Film super.

    Chaos Theorie super. Urknall schlecht. Genau das hat ein Pfarrer von sich gegeben. Der Urknall wäre der eigentliche Schöpfungsakt.

    Kawumm - die Welt war da.

    Solange der Urknall erwähnt wird, ist die Wissenschaft nichts weiter als eine Religion.

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