Uran in der Natur: Das Weisstannental , Kanton St.Gallen , Schweiz , Radioaktivität
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@dyanarka naja viele bewohner sind schon merkwürdig, vielleicht liegt das ja an der strahlung
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Kannst Du das beweisen? ;-)
Scherz beiseite: Die Uranvorkommen liegen in der Nähe des Risetenpasses, also weit genug weg von Dorf und Hof ...
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also ich wohne in weisstannen.....aber gestorben bin ich noch nicht..;P
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Hallo Maik! Eine ausführliche Antwort habe ich für Dich (und alle gleichermassen Interessierten) auf dieser Seite soeben verfasst. Ich hoffe, sie hilft Dir genügend, um dich auf die Suche nach den Felsen zu machen - oder eben auch nicht.
Einen lieben Gruss *dyanarka*
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@dyanarka
Außerdem schreibst du, dass bereits ein Gammastarhl ausreichen würde um bei einem schlecht funktionierenden Imunsystem Krebs auszulösen. -> Wenn ein Imunsystem so schlecht ist, dann würden man zuerst an der Folge von opportunisteischen Krankheiten sterben (Vieren, Keime, Bakterien...), als an einem Gammastrahl.
SuckSkin 8 months ago
@SuckSkin Krebszellen entstehen unabhängig vom Immunsystem. Letzeres muss sie erkennen können - das ist das Problem. Viele Faktoren bedingen eine Supression der Immunabwehr, z.B. weil zu viele Aufgaben gleichzeitig warten und gegen einige Faktoren ein Intoleranzzustand eingeleitet wird. Bildlich gesagt: Ist die Bahnhofshalle zu voll, ist es schwerer den echten Terroristen zu erkennen. Ausserdem: Das moderne Virenmodell ist nur eines von vielen. Aber das führt jetzt hier echt zu weit...
dyanarka 8 months ago
@dyanarka
Eben deshalb habe ich von der Aquivalentsdosis gesprochen. Es macht halt einen Unterschied in welcher Entfernung gemessen wird, ob die Strahlung z.B. erst die Haut durchdringen muss oder ob die nuklide eingeatmet werden usw. Es gibt an vielen Orten solche natürlichen Strahlenquellen, aber die Menschen sterben da nicht früher als anderswo.
Was soll das also die Leute mit so unpräzisen Messungen zu verunsichern?
SuckSkin 8 months ago
@SuckSkin Oh, verunsichern möchte ich natürlich keinen. Wer sich ein wenig mit Radioaktivität auskennt, wird den Film richtig einordnen können. Der Film ist gedacht als Information über die Gegend, ein anderer Blickwinkel halt. Da ich an einigen Stellen auch sehr staubigen Autunit gefunden habe, ist der Ort so ganz ungefährlich nicht. Natürlich kann man noch viel genauer messen, aber ich hab nun mal keine Profiausrüstung und für eine Geländesondierung sind die Infos, finde ich, ganz ok.
dyanarka 8 months ago
Oh jee... halte mal dein Messgerät an eine alte Armbanduhr mit Leuchtziffern oder an Muttis altes Meißnerporzellan, da wird weit aus mehr angezeigt werden.
Leider erkennt man keine Einheit, aberhand des knackens hört man, dass nur wenig Zerfallsprozesse statt finden. Es wäre jetzt interessant was bei einer korrekten Messung mit Bestimmung der Äquivalentdosis raus kommt. Vermutlich müsste man ein Jahr drauf sitzen bleiben um den Grenzwert zu überschreiten. Die Höhenstrahlung ist wohl stärker.
SuckSkin 8 months ago
@SuckSkin Die radioaktive Zone dort oben ist etwa 2000qm gross. Die freiliegenden Hotspots etwa 4-15qm mit wiederum Punkten stark erhöhter Werte. Man misst dort insgesamt Werte von 100-6000 Imp./min. ! Umgerechnet ca. 0,1mrem/h bis etwa 6 mrem/h, bzw. 1- 60 MikroSv/h, bzw. 520 mSv/Jahr.
(vgl. Höhenstrahlung: 5 - 20 mSv/Jahr)
Keine Ahnung wie stark Deine alte radiumfarbige Uhr strahlt, aber mehr als 500 Imp./min?
Ein Berthold-Geigerzähler würde dort oben übrigens das 10fache messen!
dyanarka 8 months ago