Ist die Welt, wie wir sie sehen, tatsächlich Realität oder nur ein Produkt unseres Gehirns? Was wäre, wenn das, was wir erleben, bloß eine individuelle Illusion ist? International renommierte Wissenschaftler machen anhand anschaulicher Beispiele deutlich, wie leicht unsere Wahrnehmung - und damit unsere individuelle Realität - beeinflussbar ist. Ist die Welt, so wie wir sie sehen, real oder lediglich Produkt des menschlichen Gehirns? Was wäre, wenn unsere Erlebnisse individuelle Illusionen wären, ein Film in unserem Kopf? Das widerspricht unserem Weltbild, nach dem Realität wissenschaftlich messbar, somit Fakt und für alle Menschen gleich ist. Doch Hirnforscher gehen davon aus, dass wir unser Leben innerhalb unseres Gehirns erleben. Jeder Mensch konstruiert somit seine individuelle Realität. Und der Mensch kann seine Wahrnehmung und sogar die Struktur seines Gehirns durch gezielte Techniken verändern und damit aktiv seine Realität gestalten. In der Dokumentation kommen international renommierte Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen der Hirnforschung, der Psychologie und der Philosophie zu Wort. Sie veranschaulichen ihre Forschungsergebnisse anhand verschiedener Experimente: Von Operationen unter Hypnose, Umgang mit Phantomschmerzen bis hin zu Illusionsexperimenten zeigt die Dokumentation Beispiele, die deutlich machen, wie leicht unsere Wahrnehmung - und damit unsere individuelle Realität - beeinflussbar ist. Untersuchungen aus dem Bereich des Cyberspace und der Meditationsforschung beweisen, wie fließend die Grenzen zwischen virtueller und echter Realität sind. Sie zeigen auch, welche Risiken teils damit verbunden sind. Die Erkenntnisse der Hirnforschung verleihen dem bisherigen Verständnis von Realität jedenfalls eine neue Dimension. Unendlich viele Möglichkeiten würden sich eröffnen, wenn wir die Wahrnehmung der Wirklichkeit durch unser Gehirn aktiv steuern könnten. Die Dokumentation zeigt darüber hinaus, wie die Neurowissenschaft versucht, mit modernsten Techniken das Rätsel Realität zu lösen. Dadurch bekommt die Hirnforschung auch eine philosophische Relevanz, da sie indirekt die Frage stellt, in was für einer Welt wir leben wollen und wie wir sie erleben wollen.
tja schade, dass man dran glauben muss, damit Hypnose funktioniert
DUDU1199 1 month ago
Ich würde niemals eine größere Operation ohne Vollnarkose über mich ergehen lassen... :-X
Brocaserter 3 months ago
z.B. das mit dem "Tanzen". Woher soll ich denn wissen wie manche etwas beim Tanzen empfinden, wenn ich es selbst nicht emfunden habe beim Tanzen, da ich nie tanzte. Das würde mich sehr stören, bzw mich in meinem bewussten Denken eher anregen als mich davon loszulösen.
Dabei denke ich dann z.B., dass das Tanzen ja die Muskel anspannt und nicht entspannt, was dann eben einen Widerspruch darstellt.
3333927 4 months ago
Was mich bei dem Gerede besonders stört, ist, dass es eben meine eigene Phantasie stört. Wenn ich mir in meiner Phantasie nun das Objekt A vorstellen will, die Person aber mit dem Gerede ein Objekt X vermitteln will, dann ist mein Objekt A vermischt mit dem Objekt X und das ergibt dann irgendwas, aber nicht mehr das, was loslösend wirkt. Wäre das selbe, wenn sich jemand auf ein Musikstück konzentrieren will, aber ein anderer permanent dazwischen redet.
3333927 4 months ago
Also mich würde diese Gerede bei der Hypnose eher wach halten. Ich kenne den Zustand einer Hypnose, aber dabei war Stille und meine eigene Phantasie wichtig. Dann versinke ich immer in einen Zustand der "Abwesenheit". Alles verliert sich in einem Selbst, es herrscht keine Zeit mehr, kein äußeres Gefühl, usw. Der Zustand ist sehr angenehm. Aber solches Gerede würde mich da schnell wieder rausholen, denke ich. Hypnose hat für mich was mit Stille zu tun.
3333927 4 months ago
Bei dem Experiment wäre es noch wissenswert gewesen, wann das Gehirn realisiert, dass dieses Körperteil nicht mehr existent ist, bzw dass keine Signale mehr von jenem kommen. Denn ich denke, dass das Gehirn das nach einer bestimmten Zeit auch realisieren wird. Mein Gehirn realisiert das auf jedenfall sehr schnell. Meine Hände waren schon oft taub, und das nahm ich auch recht schnell so wahr, wie es eben auch war. Taub bedeutet für mein Gehirn eben, das Körperteil ist nicht mehr existent.
3333927 4 months ago
Als meine linke Hand mal taub war, weil ich sie im Schlaf abdrückte, war meine Hand nicht mehr existent für mein Gehirn. Sie lag nicht da oder da, sondern sie war nicht mehr existent. Ich nahm nur wahr, dass ich meinen Arm nach oben hob oder nach unten, weil der Arm selbst ja nicht taub war.
D.h. also, dass mein Gehirn offensichtlich Körperteile, von denen keine Signale mehr kommen, auch als nicht mehr existent auffasst, und somit kein Trugbild von einer Stellung des Körperteils simuliert.
3333927 4 months ago
@MegaSerdi ja es funktioniert wirklich:) Probier mal das : Du legst dich auf den Bauch, am Boden und streckst deine Arme nach vorne in die Luft. Nun, bittest du jemanden deine Arme nach oben zu ziehen, dies so vertikal wie nur möglich, und er oder sie soll langsam auf 60 zählen (es darf schon ziehen :)), um danach deine Arme ganz ganz langsam gen Erde zurück zu führen......Ist cooles Gefühl :) schreib wenns geklappt hat. bin gespannt :)
plejadinfinity 5 months ago
@ballettkind ja, schon seltsames gefühl...=)
MegaSerdi 9 months ago
ja, schon seltsames gefühl...=)
MegaSerdi 9 months ago