Die größte Herausforderung in Zeiten der Wirtschaftskrise ist die Verbindung von wirtschaftlicher Effizienz und sozialer Gerechtigkeit. Es gilt nun, sich dieser Herausforderung zu stellen und sie zu bewältigen. Der Theologe Professor Dr. Heinrich Bedford-Strohm (Otto-Friedrich-Universität Bamberg), Herausgeber der Studienreihe»Öffentliche Theologie«, über das zentrale Thema in diesen Tagen: die Ethik unternehmerischen Handelns.
Die Gedanken des Redners sind sicherlich gut gemeint und die Kritik am kapitalistischen System gerechtfertigt.
Allerdings sind die Problemlösungsvorschläge äußerst mangelhaft. Der Versuch, die Wirtschaft stärker zu regulieren führt bekanntermaßen in eine Planwirtschaft, welche noch ineffizienter und ungerechter ist als die freie Marktwirtschaft.
Es ist ungenügend wie ein Moralapostel aufzutreten und Missstände anzuprangern, ohne jedoch sinnvolle Lösungen vortragen zu können.
MfG Auceza
Auceza 2 months ago
Ist dem Redner überhaupt bekannt, dass die neoliberale Theorie davon ausgeht, dass der Wettbwerb in der Wirtschaft den Wohlstand aller Menschen mit Hilfe der unsichtbaren Hand verbessern soll???
Mir scheint, dass der Redner einen Widerspruch zwischen Neoliberalismus und Ethik sieht. Diesen Widerspruch gibt es im Grunde nicht aus theoretischer Perspektive. Der Neoliberalismus hat eine eigene Ethik und ist nicht unethisch.
Allerdings funktioniert diese Ethik nicht!!!
MfG Auceza
Auceza 2 months ago