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Charlottenburg: "Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun", Evangelisches Gesangbuch 497

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Uploaded by on Aug 14, 2009

Text: Paul Gerhardt
Evangelisches Gesangbuch 497
Wochenlied 9. Sonntag nach Trinitatis

1. Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun
und Werk in deinem Willen ruh'n,
von dir kommt Glück und Segen;
was du regierst, das geht und steht
auf rechten, guten Wegen.

2. Es steht in keines Menschen Macht,
dass sein Rat werd ins Werk gebracht
und seines Gangs sich freue;
des Höchsten Rat, der macht's allein,
dass Menschenrat gedeihe.

3. Es fängt so mancher weise Mann
ein gutes Werk zwar fröhlich an
und bringt's doch nicht zum Stande;
er baut ein Schloss und festes Haus,
doch nur auf lauter'm Sande.

4. Verleihe mir das edle Licht,
das sich von deinem Angesicht
in fromme Seelen strecket
und da der rechten Weisheit Kraft
durch deine Kraft erwecket.

5. Gib mir Verstand aus deiner Höh',
auf dass ich ja nicht ruh und steh
auf meinem eignen Willen;
sei du mein Freund und treuer Rat,
was recht ist, zu erfüllen.

6. Prüf alles wohl, und was mir gut,
das gib mir ein; was Fleisch und Blut
erwählet, das verwehre.
Der höchste Zweck, das beste Teil
sei deine Lieb und Ehre.

7. Was dir gefällt, das lass auch mir,
o meiner Seelen Sonn und Zier,
gefallen und belieben;
was dir zuwider, lass mich nicht
in Werk und Tat verüben.

8. Ist's Werk von dir, so hilf zu Glück,
ist's Menschentun, so treib zurück
und ändre meine Sinnen.
Was du nicht wirkst, das pflegt von selbst
in kurzem zu zerrinnen.

9. Tritt du zu mir und mache leicht,
was mir sonst fast unmöglich deucht,
und bring zum guten Ende,
was du selbst angefangen hast
durch Weisheit deiner Hände.

10. Ist ja der Anfang etwas schwer
und muss ich auch ins tiefe Meer
der bittern Sorgen treten,
so treib mich nur, ohn' Unterlass
zu seufzen und zu beten.

11. Wer fleißig betet und dir traut,
wird alles, davor sonst ihm graut,
mit tapfer'm Mut bezwingen;
sein Sorgenstein wird in der Eil'
in tausend Stücke springen.

12. Der Weg zum Guten ist gar wild,
mit Dorn und Hecken ausgefüllt;
doch wer ihn freudig gehet,
kommt endlich, Herr, durch deinen Geist,
wo Freud und Wonne stehet.

13. Du bist mein Vater, ich dein Kind;
was ich bei mir nicht hab und find,
hast du zu aller G'nüge.
So hilf nur, dass ich meinen Stand
wohl halt und herrlich siege.

14. Dein soll sein aller Ruhm und Ehr,
ich will dein Tun je mehr und mehr
aus hocherfreuter Seelen
vor deinem Volk und aller Welt,
so lang ich leb, erzählen.

Ein Charakteristikum der neuen Gebäude sind die gerasterten Wände, die aus insgesamt mehr als 20.000 unikaten Glasfenstern bestehen. Der französische Glaskünstler Gabriel Loire, der Glaswände und Glasfenster für etwa 400 Kirchen allein in Frankreich und zahlreiche weitere in aller Welt entwarf, hatte sie in seiner Werkstatt in Chartres vorbereitet. Besonderes starkes, farbiges Glas wurde in unregelmäßige, kleine Teile zerschlagen, zu quadratischen Formen geordnet und in Betongitter eingefügt. An den Bruchflächen der Glasstücke wird das einfallende Licht zusätzlich gebrochen, ähnlich dem Effekt bei geschliffenen Edelsteinen. In Berlin hängte man die Raster-Elemente dann in die Stahlkonstruktion der Fassaden ein. Nachts wirken die Bauten farbig illuminiert, tagsüber sind die Innenräume in das vorwiegend blau getönte Licht getaucht. Die doppelwandige Konstruktion des Zentalbaus hält den Lärm der nahe gelegenen, belebten Straßen fern. Das gesamte Ensemble der Gedächtniskirche ist mittlerweile denkmalgeschützt und gilt als wichtiges Bauwerk der Nachkriegsmoderne und als eines der Wahrzeichen Berlins. Vielfach wird das Gebäude von Touristen aufgesucht.

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  • 44 seconds?? Where is the full hymn? All we got was the organist's introduction?

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