Neisse ist eine Stadt mit etwa 46.000 Einwohnern in der Woiwodschaft Oppeln in Polen. Die Stadt liegt an der Glatzer Neiße in Oberschlesien und ist von Opole rund 60 km entfernt. Als Hauptstadt des Breslauer Bistumlandes und als Residenz der Fürstbischöfe von Breslau spielt Neisse eine bedeutende Rolle in der schlesischen Geschichte. Nachdem durch Kriegseinwirkungen 1945 rund 75% der Stadt - die Innenstadt fast ganz - zerstört waren, ist sie wieder eine lebendige Mittelstadt mit vielen rekonstruierten Baudenkmälern geworden.Neisse hat über Jahrhunderte hinweg als Haupt- und Residenzstadt des Breslauer Bistumslands eine große kulturelle Bedeutung für Schlesien und den gesamten deutschen Raum bekommen. Es hat viele bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht.Die Stadt wird erstmals in einer Urkunde vom 25. Mai 1223 genannt. Neisse wird vom Breslauer Bischof Lorenz (1207-1232) mit deutschen Siedlern aus dem Westen des deutschen Reiches auf grüner Wiese um 1215 gegründet worden sein, an der Kreuzung zweier Handelswege und am Zusammenfluss von Glatzer Neiße und Biele.Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Neisse von sowjetischen Truppen erobert. Die bis dahin gut erhaltene Altstadt mit ihrer Vielzahl an Kirchen und Bürgerhäusern der Renaissance und des Barock, derentwegen Neisse den Beinamen „Schlesisches Rom" erhalten hatte, wurde durch Kampfhandlungen und nachfolgende Brandstiftungen schwer zerstört.Die historische Bausubstanz wurde total zerstört. Es blieb in Neisse und in ganz Schlesien ferner nur eine mehr oder weniger große Deutsche Minderheit in Polen zurück, die erst ab 1990/1991 wieder selbstbewusster als Minderheit leben konnte.
Vielen Dank für deine Arbeit sie sind ein Beitrag gegen das Vergessen,
dass dieses Land ein fester Bestandteil deutscher Geschichte, Kultur und Identität sind
und erst seit 1945 unter polnischer Verwaltung Zwangspolnisiert worden.
Die verbrecherische Grenzziehung war schon im 19 Jhd. vor allem von den Britten
so vorgesehen um ihre größte Konkurrenz auszuschalten.
Wäre es nach den nationalistischen Polen gegangen, dann wäre ihre Westgrenze heute am Rhein. D geraubten Gebiete bleiben deutsch!
Radagis2 3 months ago