In der Einkanal Videoinstallation „Auspizien 2010" stelle ich eine Projektionsfläche in den Raum und bespiele diese mit Vögel, die am Himmel ihre Formationen fliegen. Der einfarbige blaue Himmel wird so zu einer freistehenden blauen Wand im Raum, die sich durch den Vogelflug immer wieder verändert und neu zusammensetzt. Die dynamischen, räumlichen Bewegungen der Tiere greift die Tonebene (in Zusammenarbeit mit dem Musiker und Maler Bartosz Sikorski) wieder auf. Eine chaotische Ordnung scheint Bild und Ton zu verbinden, sowie den Betrachter miteinzubeziehen, der sich rund um die Projektionsfläche bewegen kann.
Wie die Priester im alten Rom machte ich mich auf den Weg, um den Flug der Vögel zu beobachten. Mit dem Unterschied, dass 2010 eine Kamera den Raum, den es zu beobachten gilt, „absteckt" bzw. definiert. - 3:40 min. im Loop
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