Schauspiel von Nuran Calis
Regie: Reza Jafari
Leitung: Richard Okon
Kommentar des Regisseurs:
Es gab keinen anderen Ausweg für sie. Sie waren die Vergessenen. Die Gesellschaft sah und hörte sie nicht.
Sie suchten eine ehrenhafte Tätigkeit, aber die Türen des Arbeitsmarkts waren ihnen verschlossen. Das Kapital hat sie wie eine Apfelsine ausgepresst und getrunken und dann weggeworfen.
In einem Leben, dass eine Sackgasse war, hofften sie auf einen Ausweg, der zur Liebe führt. Es war nicht viel, was sie wollten, nur ein menschenwürdiges Leben, doch die Gesellschaft hat es ihnen verweigert.
Nein, es gab keinen anderen Ausweg mehr für Pola, Serkan und Tom.
(Reza Jafari, Regisseur)
Das chaOStheater:
Als so genanntes "Migrantentheater" gegründet, behandelten die Inszenierungen des chaOSTheaters in seinen ersten Jahren Integrationsthemen. 2007 kreierte die Gruppe das Konzept des "Box-Theaters" als sie authentische Boxkämpfe in den Aufführungen des Boxer-Dramas "Gegen.Schlag" austragen ließ. Das Projekt wurde um eine Kindergruppe erweitert die mit der Aufführung eines Stücks zum Thema Rechtsradikalismus mit Kindern im Alter zwischen 9 und 14 Jahren am Holocaustgedenktag die erste Vorstellung des chaOSTheaters im Jahr 2008 zeigte. Es folgten Aufführungen des Stücks "Asye S." in Köln und in Brüssel, wo das Stück in vier Sprachen gezeigt wurde. Mit der Inszenierung der dramatischen Liebesgeschichte "Ins Licht" im Mai 2008 ging die Arbeit des chaOSTheaters erstmals über die Integrationsthematik hinaus.
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