Der Päpstliche Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel versammelte Vertreter aus 82 Ländern, darunter 75 Bischöfe, um die Herausforderungen und Chancen der „neuen Medien" zu analysieren. Erzbischof Claudio Celli, der Präsident des Rates, lud die Teilnehmer des vatikanischen Seminars dazu ein, Innovationen wie Blogs und Social-Networking-Seiten nicht nur als neue Instrumente anzusehen, sondern als Träger einer neuen digitalen Kultur. Erzbischof Claudio Celli, Präsident des Päpstlichen Rats für die Sozialen Kommunikationsmittel: „Wir müssen die Qualität dieser Kultur entdecken und überlegen wie wir präsent sein und darin die bleibende Botschaft des Evangeliums verkünden können." Kardinal Anthony Okogie, Erzbischof von Lagos, Nigeria: „Ich habe hier zum Beispiel zum ersten Mal von Youtube gehört. Auch von Blogs höre ich zum ersten Mal. Ich höre jetzt viele Ausdrücke und ich möchte mehr über diese Dinge wissen."Die Bischöfe teilten einander mit wie die neuen Medien ihre Seelsorge in ihren Diözesen beeinflussen. Erzbischof Celli kündigte an, dass diese Diskussion zu einem neuen vatikanischen Dokument führen könnte, worüber die Vollversammlung im Oktober entscheiden werde. Der Rat hatte zuvor die Auswirkungen des digitalen Netzes untersucht, wie es in der Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum letzten Weltkommunikationstag zum Ausdruck kommt. Das letzte kirchliche Kommunikationsdokument stammt aus dem Jahr 1992 und heißt „Aetatis Novae.
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