Die IG BAU (Bauen-Agrar-Umwelt) kämpft um ihre Existenz. Die viertgrößte Gewerkschaft im DGB hat in den vergangenen Jahren massiv Mitglieder verloren. Nur noch 368 000 zählte sie Ende 2006 -- halb so viele wie zehn Jahre zuvor.
Ein Aderlass, der an die Substanz geht, auch finanziell. Sogar Mitarbeiter musste die Gewerkschaft schon entlassen, um Kosten zu sparen.
«Wir müssen wieder näher ran an unsere Mitglieder, das ehrenamtliche Engagement stärken und eine "Mitmachgewerkschaft" werden», verlangt der Vorsitzende Klaus Wiesehügel. Darum reformiert die IG-BAU ihre Strukturen, will ihre Gewerkschaftsarbeit in Zukunft viel mehr als bisher in die Betriebe tragen und dort verstärkt neue Mitglieder werben.
Eine Aufgabe für die Gewerkschaftssekretäre wie Hivci Kalayci aus Berlin. Für den bedeutet das: rein in die Gummistiefel und rauf auf die Baustellen. Denn hier sitzen die neuen potentiellen Mitglieder. Und die wollen erst einmal überzeugt werden, warum jetzt entgegen dem Trend gerade sie jetzt in die IG BAU eintreten sollen.
idioten ich bin stolz in der igbau bremen
und umzu zu sein wir müssen alle zusammen halten
und paroli bitten denn arbeitgebern
zusammen schaffen wir das kolegen mfg Benjamin
cuxhaven55 3 years ago
schwach alta ganz schwach
marvingrund 4 years ago