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Die Lichtseite des Bewusstseins 1/4

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Uploaded by on Sep 8, 2010

Dokumentation 1999. Das Gehirn des Menschen ist eine der wunderbarsten Entwicklungen der Natur. Trotz modernster Untersuchungsmethoden und rasanter Fortschritte in der Erforschung seiner Funktionsweise, sind bis heute viele Fragen offen geblieben. Wenn es um Begriffe wie "Geist", "Bewusstsein" oder gar "Seele" geht, nähert sich die Wissenschaft schnell dem Bereich, in dem einerseits vage Spekulation, aber auch seriöse Philosophie beginnen. Wie funktioniert das Gedächtnis? Was ist ein Gedanke? Haben Schlafende ein Bewusstsein? Was ist das "Ich"? Gibt es eine vom Körper unabhängige Seele? Solchen und ähnlichen Fragen geht der Film in mehreren Kapiteln und am Beispiel ganz konkreter Situationen nach. Naturwissenschaftler, Philosophen sowie Betroffene berichten ausführlich von ihren Erfahrungen in Forschung und Alltag und konfrontieren den Zuschauer mit äußerst spannenden Beobachtungen und Gedanken, die schließlich jeden Menschen und seine Wahrnehmung der Welt betreffen.

Die Filmemacherin Marina Kem, Studentin an der Filmakademie Baden-Württemberg, hat sich in "Die Lichtseite des Bewusstseins" erfolgreich von den Mustern streng wissenschaftlicher Dokumentationen gelöst. Das Erstaunliche an ihrem Film ist, dass er ohne Computeranimationen oder abstrakte graphische Veranschaulichungen in der sinnlichen Beobachtung von Natur und Menschen sowie mit filmischen Mitteln Entsprechungen für die komplexen, schwer vorstellbaren Vorgänge im Gehirn findet. Dadurch entstand ein eigenwilliger, intelligenter Dokumentarfilm, der den Zuschauer zu einer spannenden Reise in die Welt des menschlichen Geistes einlädt.

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Top Comments

  • Einfach nur krass, wenn wir demnach irgendwann wissen werden was wir sind, werden wir es nicht wirklich wissen, niemals ! Also ob das hier nicht die Realität wäre, sondern irgendwo anders. Ich brauch ein Bier :D

  • Etwas vom Spannendsten überhaupt, was hier erläutert wird. Danke fürs Reinstellen der Doku!

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All Comments (50)

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  • @kozaczyna85 Das ist das Resultat. Und was passiert bis Wissen gesammelt wird und verfügbar ist? Gerade Wissen zu sammeln, ist das nicht ein höchst individueller Prozess, den wir so vielleicht noch garnicht untersucht haben? Jeder Mensch lernt doch bekanntlich anders. Warum funktioniert Wissen für dich so nicht? Angenommen, nur weil ich etwas empfinde, anders wahrnehme, als ein Großteil der Bevölkerung und es obendrein nicht messbar ist, bedeutet das, es existiert nicht? Nein.

  • @kozaczyna85 Ich mache mir sehr viel Gedanken darüber aber ich mache mri auch Gedanken darüber was der Mensch ist und wie und warum er etwas ineptretiert, Menschen sind in der regel sensationsgeile Fanatiker die alles glauben würden was sich cool anhört oder ihre Hoffnungen unterstützt, nur weniger Menschen auf der Welt schalten tatsächlich ihren Verstand ein und akzeptieren Dinge dweil sie es müssen, weil sie logisch sind und nahe der Wahrheit liegen. Andere sind einfach zu schwach

  • @Nhordmyr Gut, wer ist am fähigsten zur hinterfragen, wir die unqualifizierte Masse, oder doch Leute vom Fach ? Wenn 99% aller Wissenschaftler mir das Gleiche erklären, und 1% aller Wissenschaftler mir erklärt es sei falsch aber sie wissen nicht warum, dann glaube ich doch nicht den 1% nur weil ich gerne an einen Gott glaube. So funktioniert Wissen doch garnicht, Wissen ist Gefühlsfrei, es untersucht Wahrheiten bis ins Detail, keine pers. Ansichten ect da zählt quasie nur Bares.

  • @TheLotusflowers empfand ich ähnlich. Sehr sachlich. Wenig neues, wenig selbsterdachtes. Zu arg eingefahren, zuviel Wissenschaft, in meinen Augen.

    Man müsste von Grund weg noch einmal wegkommen von den Ansichten, was können wir mithilfe von Maschinen in uns Entdecken und wieder mehr zu dem was tief drin in uns wirklich an die Oberfläche dringen will.

    Wie wollen wir weiterkommen, wenn wir uns nur an wissenschaftl. festhalten? Wir setzen uns nur selber ständig Schranken.

  • @kozaczyna85 Ich hoff du hast diese Aussage in den letzten Monaten gut verdaut, darüber nachgedacht und vielleicht eine andre Formulierung gefunden. Zeug einfach aufschnappen, hurra-hurra Freude schreien und enthusiastisch danach leben macht man nicht. Man hinterfrägt selbst die klügsten aller Sprüche, Sätze, Gegebenheiten.

    Ist nicht als Angriff gedacht, nur als Statement.

  • Langweilig und oberflächlich. Die Wissenschaft forscht immer noch obwohl alles bereits seit mindestens 2555 Jahren bekannt ist. Wir befinden uns im Jahr 2555 nach Buddha. Davor gab es schon den Hinduismus, der Buddhismus baut auf den Hinduismus auf, heißt also das Wissen ist noch länger vorhanden und es wird in diesen Dokumentationen immer als etwas außergewöhnliches, neues dargestellt. Traurig, aber trotzdem gut das drüber geredet wird :)

  • Aber wir wissen sicherlich nicht viel, wenn man die Gesamtheit betrachtet.

    Wer sagt denn, dass das derzeitige "Wissen" korrekt ist? In so vielen bereichen denken und lehren wir nur mit Modellen, die in keinster weise bewiesen sind. (Physik anyone?) Und nutzen für identische Dinge sogar unterschiedliche Modelle, je nachdem was gerade passt.

    Also würde ich hier nichts einfach so als Fakten darstellen - gerade bei solchen Videos.

  • Dennoch hat man länger als diese paar Millisekunden darüber nachgedacht und selbigen verfasst.

    Also warum sollte man nicht Zeit zum Entscheiden haben, nur weil die Information in Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist?

    Aber es ist erstaunlich, wie jemand von Zeiten des Untersuchens und Wissens redet, gleichzeitig den heiligen Petrus Zitiert.

    Wir Menschen wissen für unsere Spezies gesehen vielleicht viel, oder glauben es zu wissen.

  • Die Logik, etwas sei nicht selbstbestimmt, weil die Information in lichtgeschwindigkeit fließt, ist ziemlich - unlogisch. Nicht der Fluss der Information selbst ist maßgebend, sondern das Entstehen der Information. Schickt man einen Brief per Post, so braucht er auch vielleicht nur einen Tag, das heißt aber nicht, dass man nicht länger als einen Tag darüber nachgedacht hat. Sendet man selbigen Brief nun per Email, so ist es in sagen wir ein paar Millisekunden geschehen.

  • Und um ein Weltbild zu haben, wäre es sehr vom Vorteil die Welt ersteinmal verstanden zu haben, bevor man in Internet darüber postet ; ) Glaub doch was du willst, keiner wirds dir verbieten. Aber stelle dir vor wir leben nicht mehr in Zeiten des Glaubens sondern des Untersuchens und Wissens, auch wenn für den manchen unbequem, ändert es dennnoch nichts am Wahrheitsgehalt so mancher Tatsachen : )

    Wie der heilige Petrus in Quo Vadis schon sagte: "Akzeptiere" : )

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