Folman (als Trickfilmfigur) reflektiert in einer Kneipe mit seinem Freund Boaz Rein-Buskila über dessen Albtraum mit einer großen Meute von 26 zähnefletschenden Hunden, der ihn immer wieder im Zusammenhang mit ihrem gemeinsamen Einsatz als Soldaten im Libanon heimsucht. Folmans Erinnerungen daran sind jedoch verdrängt und werden im Laufe des Filmes erst nach und nach freigegeben. Dabei hilft ihm sein Freund Ori Sivan. Befragungen von anderen Kriegsteilnehmern (Ronny Dayag, Carmi Cna'an, Shmuel Frenkel und Dror Harazi) sowie Kriegsreporter Ron Ben-Yishai rekonstruieren das reale Geschehen, an das Folman keine Erinnerung mehr hatte. Alle Personen existieren und sind vor dem Film um Mitwirkung gebeten und befragt worden. Traumsequenzen wechseln sich ab mit den erinnerten Kriegsgefechten und anderen Kriegsereignissen. Der Film endet mit einem gleitenden Übergang von Zeichentrickszenen der verzweifelten, weinenden Überlebenden zu Original-Filmaufnahmen, wobei Doku-Bilder der Ermordeten des Massakers von Sabra und Schatila gezeigt werden.
kleiner tipp für filmliebhaber: mir persönlich gefällt die tv-fassung besser, bei der (wie bei ner echten doku) die synchronsprecher leicht versetzt über dem originalen (also der hebräischen) fassung zu hören sind.. da gibts auch riiiiichtig angenehme stimmen zum zuhören, wie z.b. die vom häufig recht ruppigen assistenten des (euch hoffentlich bekannten^^) kommissar beck; wie gesagt - is nur meine persönliche meinung, der film ist und bleibt wirklich ein großartiges machwerk!
19leoz90 1 month ago