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Axel Troost, DIE LINKE: Finanztransaktionssteuer international vorantreiben und national einführen

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Uploaded by on Feb 1, 2010

29.01.2010 - Rede zum Antrag der Fraktion DIE LINKE.: Ziel der Steuer ist es, Finanztransaktionen zu entschleunigen und zugleich dringend benötigte öfftentliche Einnahmen zu generieren. Es geht um nachholende Gerechtigkeit und in diesem Sinne um die Beteiligung der bisherigen Profiteure des Finanzmarktkapitalismus an den Kosten der größten Finanz- und Wirtschaftskrise seit 1930. Die durch die Finanztransaktionssteuer entstehenden Mehereinnahmen zwischen 15 bis 18 Milliarden Euro sollen für den sozial-ökologischen Umbau, für Umwelt- und Klimaschutz sowie für die Finanzierung von Entwicklung und Armutsbekämpfung genutzt werden. Wir sind davon überzeugt, dass die gegenwärtige Situation dafür reif ist, eine solche Steuer national und international einzuführen.

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Top Comments

  • Neben dem Mindestlohn der Hauptgrund warum ich die Linke wähle. Nicht locker lassen!

  • Erneut eine brillante Rede von Axel Troost zur Finanzpolitik. Der Mann hat Ahnung wovon er redet, und er hat Humor: Die FDP als "Stümmelschwanz" der Regierung, großartig!

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All Comments (8)

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  • Steuererhebungen in Deutschland sind aus zwei Gründen nicht rechtmäßig:

    1) Die BRD ist kein Staat, sondern eine GmbH oder zumindest eine Verwaltungsorganisation

    2) Steuererhebung verstößt gegen Art. 19 GG

    Unabhängig davon ist das Alles nur Plakativ und nicht zielführend. Wir befinden uns im Kondratieff-Winter & damit wird das ganze Wirtschaftssystem in sich zusammenbrechen. Ich empfehle hierzu die Videos von Dr. Udo Ulfkotte Stichwort: Vorsicht Bürgerkrieg! Dabei das Atmen nicht vergessen!

  • @AnIrishGerman Das Problem ist, dass diese Leute, die Börsenanalysten und BWL-Studenten, die VWL langsam unterwandern. Tatsächlich sind 90% der Ökonomen vom Neoliberalismus fasziniert. Es ist wirklich ein harter Kampf gegen diesen Stuss zu argumentieren - ich muss mich in meinen Studien täglich mit den haltlosen Argumenten des Neoliberalismus auseinander setzen. Die Linke muss kämpfen, dass die VWL wieder zur Vernunft, zum Keynesianismus, zurückkehrt :)

  • @Direktdemokrat

    Hallo!

    Ich befasse mich jetzt seit Monaten mit dieser Krise/Finanztransaktionssteuer und hab mir die Meinung von wahrscheinlich 300 unabhängigen Ökonomen/Wirtschaftsprofessore­n/Sachverständigen/Wirtschafts­-Nobel-Preisträgern/etc... gegeben -> ca. 90% davon sagen, diese Steuer wäre (sehr) gut!

    Welcher Sachverstand deinerseits, soll mich vom Gegenteil überzeugen? ;)

    3 Jahre BWL-Studium und dann Börsen-ANALyst auf N24?

  • Die Finanztransaktionssteuer ist Irrsinn und verstärkt sogar die Risikobereitschaft: Erhöhen sich die Fixkosten pro Transaktion, reduziert dies den Gewinn-Erwartungswert. Und zwar prozentual umso mehr, desto risikoärmer die Anlage ist (z.B. AAA-Staatsanleihen, Arbitragegeschäften oder Geldmarkt). Risikoreiche Transaktionen sind weniger betroffen. Die Steuer nimmt keine Rücksicht auf eingegangene Risiken. Auch die tägliche Handels-Volatilität erhöht sich nach empirischen Untersuchungen.

  • no tie - what a guy!

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