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Kerstin Griese: "Jeder Schüler soll frei entscheiden können!"

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Uploaded by on Nov 24, 2008

Kerstin Griese, SPD, ist seit 2002 Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist die Pfarrerstochter Kerstin Griese im fränkischen Gerbrunn und in Düsseldorf. Nach dem Abitur 1985 absolvierte sie ein Studium der Neueren und osteuropäische Geschichte sowie der Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, welches sie 1997 als Magistra Artium beendete. Von 1987 bis 1997 arbeitete sie zunächst als freie und anschließend bis 2000 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Düsseldorf.

Seit 1986 ist Kerstin Griese Mitglied der SPD und engagierte sich zunächst in der Juso-Hochschulgruppe Düsseldorf. 1989/90 war sie AStA-Vorsitzende und von 1990 bis 1992 Präsidentin des Studierendenparlaments der Heinrich-Heine-Universität. Von 1989 bis 1993 war sie Mitglied des Bundeskoordinierungsausschusses der Juso-Hochschulgruppen, die sie auch im Juso-Bundesvorstand vertrat. Von 1994 bis 1997 war sie stellvertretende Vorsitzende der niederrheinischen Jusos. Sie galt als Vertreterin des undogmatisch-reformsozialistischen Flügels der Jusos. Seit 1995 gehört sie dem Bundesvorstand der SPD an. Von 1996 bis 1999 war sie Vorsitzende der Kommission Jugend des SPD-Parteivorstandes. Seit 2008 ist sie Vorsitzende der SPD im Kreis Mettmann.

Am 11. Mai 2000 ist Kerstin Griese als Nachrückerin für den ausgeschiedenen Abgeordneten Willfried Penner in den Bundestag eingezogen. Seitdem ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie dort 43,5 % der Erststimmen. Hier war sie von 2001 bis 2002 Sprecherin der Gruppe junger Abgeordneter „Youngsters in der der SPD-Bundestagsfraktion. Seit November 2002 ist sie Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seitdem gehört sie auch dem SPD-Fraktionsvorstand an. Sie ist Mitglied im Vorstand des Netzwerks Berlin. Seit Januar 2006 ist Kerstin Griese außerdem Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften.

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All Comments (4)

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  • KEEEEEERSTIIIIN

  • Religion gehört zu unserem Leben. Also auch in die Schule.

    Sport wird ja auch nicht nur in Sportvereinen gemacht.

  • Tja, und? Die SPD ist eben DIE Volkspartei in Deutschland und kann auf Kaderpolitik gerne verzichten. Wolfgang Thierse dazu im RM am 16.04.2009: " ... die Diskussion um Pro Reli spricht nicht gegen die SPD, darin erweist sie sich ... als eine Berliner Volkspartei, in der Menschen ganz unterschiedlicher weltanschaulicher Überzeugungen zusammenwirken.

  • Religionsunterricht gehört nicht in die Schule. In die Kirche vielleicht..?

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