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Kritik der Wertkritik

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Uploaded by on Dec 7, 2008

Karl Reitter von der Zeitschrift "Grundrisse" kritisiert die Wertkritik und führt seine eigene Marxinterpretation in Grundzügen aus.

  • likes, 1 dislikes

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Uploader Comments (reformationposttlc)

  • Ich werde einfach mal ein paar Kritiken an der Wertkritik in die Videobeschreibung aufnehemen. Dann können wir ja darüber streiten. So wie im Moment macht es sicher keinen Sinn. Schreib mir ausführlich ins Gästebuch, wenn du willst.

  • Aha, du möchtest darauf hinaus, dass man im Klassenkampf gegen die Charaktermasken des Kapitals vorgehen muss, was dann zwangsläufig in Antisemitismus endet?! Diese Diskussion ist mir wirklich zu blöd. Wer gegen das Kapital vorgeht (und das muss man wohl, wenn man den Kapitalismus abschaffen will), muss auch gegen seine Charaktermasken vorgehen. Das ist aber etwas anderes als Vernichtungswahn.

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All Comments (24)

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  • @reformationposttlc

    Nein, der Wert und die Warenform müssen angegriffen werden...denn sie bilden die Basis (-> das Abstrakte ) für die bestehenden Verhältnisse.

  • @PuristBeats

    Ein "konstituiert" fehlt.

  • @Ameisenwelle

    ...als das Kapital ,das den natürlichen Feind darstellt, der aufgrund des Glaubens das ach so revolutionäre Subjekt (welches ebenso wie die "Bösen" an das Kapital gebunden ist, im Gegensatz zum ersten aber seine Grundbedingung darstellt ) würde die Welt dadurch ,dass es sich aneignet, was es konstituiert, das Privateigentum retten.Aus so einem Arbeitsbegriff entstanden Systeme wie der Realsozialismus.

    Dann doch lieber eine Wertkritik die schwarz malt.

  • @Ameisenwelle

    Das mit der Medaille hast du doch von Postone geklaut! ;)

    Nein,Spaß stimme dir da zu.

    Insofern wird auch das "Proletariat" (wenn man vereinfacht auf einer solch plumpen Klassentheorie stehen bleiben will) natürlich positiv besetzt mit dem Begriff der Arbeit, der als transzendente überhistorische Notwendigkeit interpretiert wird, was den Marxschen Arbeitsbegriff verstümmelt und eine grundlegende Kritik an den bestehenden Verhältnissen unmöglich macht und die "Kapitalisten"...

  • Die "Grundintension von Marx" wie er sie benennt steckt sehr wohl in der Wertkritik drin - Stichwort die innere, objektive Schranke der Kapitalverwertung. Reiter hingegen versucht das "Sprengen des Kapitals" in die Subjekte hinein zu interpretieren. Das ist durchaus möglich, dass die Subjekte das schaffen können. ABER ist es nicht objektiv folgerichtig und zwingend logisch ableitbar...es vielmehr ein KANN als ein MUSS. es kann auch sein, die Subjekte realisieren diesen Gedanken nicht. was dann?

  • ...versiegt, weil das Kapital auf der Jagd nach Profit die Arbeitszeit zu minimieren trachtet und seine einzige Quelle von Wert damit zuschüttet. Arbeit und Kapital bilden also eine Einheit (!) in Form eines Dipols, der ein Spannungsverhältnis bildet, aus dem sich die innere Dynamik des Kapitals als auch die Geschichte der sozialen Verhältnisse ableiten lassen. Kapitalismus kann quasi ohne diese "Anode" und "Katode" nicht existieren... Leider versteht er das irgendwie anders.

  • Positiv: er gibt sich echt Mühe und denkt intensiv über diese Begriffe nach!

    Kritisch zu sehen ist: er versteht und interpretiert Marx problematisch, weil er missversteht, wie sich Arbeit zum Kapital verhält!!! Beides sind Kategorien, die sich nicht als Gegensatz gegenüberstehen so wie er das meint, sondern sie sind viel mehr die beiden Seiten der gleichen Medaille. Marx zeigt gerade in den Grundrissen, dass Arbeit die Quelle des Kapitals ist, die mit der Zeit quasi...

  • Warum tut er das wohl?! Weil er den "epistomologischen Bruch" im marxschen Werk für Quatsch hält. Den haben die Wertkritiker eingeführt, damit sie sich weiterhin auf Marx beziehen können. Anstatt einfach frank und frei zuzugeben, dass sie sich in die lange Reihe der "Marxverbesserer" einreihen. Marx hat auch nach dem Kapital am Klassenkampf festgehalten (s. z.B. den Zirkularbrief an Bebel)

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