Herzrasen

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Uploaded by on Nov 9, 2011

von Henrietta Horn / Uraufführung / Mit freundlicher Unterstützung des Internationalen Kulturforums Theater Bremen e. V.

Inhalt
Herzrasen tritt bei einem anhaltend beschleunigten Puls von über 100 Schlägen pro Minute auf. Neben rein medizinischen Ursachen wird Herzrasen vor allem durch die Psyche über das vegetative Nervensystem ausgelöst. Angst, Aufregung, Panik, Stress erhöhen die Herzfrequenz und verursachen bestimmte körperliche Reaktionen. Zu Herzrasen führen Extremsituationen, Prüfungssituationen, Grenzsituationen, aber auch Situationen der Freude, des Verliebtseins oder der gespannten Erwartung. Herzrasen, ein psychisch-körperliches Phänomen, wählt die Choreographin Henrietta Horn als Titel und Auslöser für ihr gleichnamiges Stück, um Ursachen und Auswirkungen des Herzrasens auf mögliche Bewegungen, Situationen und Begegnungen hin zu untersuchen und tänzerisch-choreographisch zu fassen.
Zum zweiten Mal konnte die Essener Choreographin Henrietta Horn für eine Produktion am Theater Bremen gewonnen werden, diesmal um mit den Tänzerinnen und Tänzern des Tanztheater Bremen und Jugendlichen von »Junge Akteure -- die Moks Theaterschule« ein gemeinsames Tanzstück zum generationsübergreifenden Thema des rasenden Herzens zu erarbeiten.
In Kooperation mit Junge Akteure

Pressestimmen
„[...] Wie sich die Jungen tastend, aber entschlossen am professionellen Vorbild orientieren, wie sie allmählich Sicherheit gewinnen und letztlich mit ihren eigenen Ausdrucksqualitäten neben der Kraft und Körperbeherrschung der Großen bestehen können. Darin besteht vielleicht der größte Reiz dieses Projekts: Berührt zu werden von jugendlicher Unverstelltheit oder charmanter Unsicherheit bei gleichzeitiger Konzentration und offenkundig vielfach großen Talents. [...]
Angeführt von der ebenso vitalen wie eleganten Sunju Kim tanzt das Gesamtensemble eine Formation zu den pochenden Beats [...]. Spätestens hier sind die Gruppen auf Augenhöhe. Im Gleichklang der Bewegungen finden alle zu ihrem je eigenen Körperausdruck. [...]"
Kreiszeitung, Rainer Beßling[...]

„[...] Aber am Ende fügt sich alles in diesem Tanztheater ganz wunderbar zusammen. „Herzrasen" ist wirklich richtig gut -- nicht nur gut gemeint. [...] Beide Gruppen verbinden sich in der Inszenierung zu einer Einheit, sie begegnen sich mit Respekt, aber auch Ehrlichkeit, sie leugnen die Unterschiede nicht und finden doch zueinander, weil sie sich gegenseitig ernst nehmen. Die Uraufführung wurde vom Publikum mit langem Beifall gefeiert. [...]"
taz, Jan Zier[...]

„[...]Konditionell halten die Jugendlichen trotz des enormen Tempos mit den Profis mit, sie haben hart dafür gearbeitet, die schwierigen Abläufe einzustudieren. Das Miteinander von Laien und Profis funktioniert erstaunlich gut, die Tänzer des Theaters bekommen Freiraum, ihr Können zu demonstrieren, ohne dass sie die Jugendlichen in die Ecke drängen würden. [...]"
WESER-KURIER, Alexandra Albrecht[...]

„[...] Man bekommt: 70 atemlose Minuten voller ‚Herzrasen'. Choreografin Henrietta Horn hat mit ihrer Inszenierung ins Schwarze getroffen. Was dort auf der Bühne des Neuen Schauspielhauses passiert, ist jung, frisch und ansteckend. Verblüffend wie nah die Teenies an die Technik der Profis heranragen. [...] Die Inszenierung zeigt lebendigen Tanz mit Humor und Körperbeherrschung. [...] Tosender Applaus!"
Bild, Corinna Laubach

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