Weil der Stadt (BB), kath.Stadtkirche St.Peter und Paul,Vollgeläute

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
368 views
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon

Uploaded by on Jan 14, 2012

Vollgeläute der sechs Plenumglocken zum Einläuten des Sonntag

1...b0..."Hl.Dreifaltigkeit".......3500kg...FW.Schilling,1958
2...c1..."Johannes Baptista"...2400kg...FW.Schilling,1958
3...d1..."Petrus"...................1650kg...FW.Schilling,1958
4...f1..."Paulus"..............850kg...Hans Conrad Flach,Schafhausen,1611
5...g1..."Maria"...............650kg...Heinrich Ludwig Gosmann,Landau,1718
6...b1..."Michael"...........350kg...Heinrich Ludwig Gosmann,Landau,1718

7... Taufglöcklein,ohne Angaben

Glockenstuhl und Joche aus Stahl

Einen extremen Kontrast bilden die Barockglocken mit ihrem herben Charme zusammen mit den prächtigen singenden Schillingglocken.

Weil der Stadt ist eine kleine reizvolle,ehemals freie Reichsstadt,etwa zwischen Calw und Leonberg gelegen. Aus dieser stadtrechtlichen Geschichte heraus erklärt sich die Stadt als katholische Enklave im sonst evangelischen württembergischen Umland. Bekannt vor allem als Geburtsort des berühmten Astronomen Johannes Kepler,dessen Geburtshaus noch erhalten ist und heute ein Kepler-Museum beherbergt.
Ältester Teil der Kirche sind die beiden aus dem 13.Jh. stammenden Chorflankentürme in spätromanischen Formen. Danach wurde an das ebenfalls noch romanische Langhaus ein wuchtiger Westturm in gotischen Formen angefügt,bevor schließlich ab dem 15.Jh.das alte Kirchenschiff einer spätgotischen dreischiffigen Halle wich. Aufgrund eingebauter Kapellnischen in den Seitenschiffwänden entsteht der Eindruck der Fünfschiffigkeit.
Bemerkenswerte Aussattungsstücke sind ein prächtiger hochbarocker Hochaltar von 1700,eine barocke Kanzel mit eingebauter funktionierender Uhr und Glockenschlag. An der Nordseite des Chores befindet sich ein hochaufragendes manieristisches Epitaph aus dem Jahr 1611. Das qualitätvolle Orgelgehäuse von 1699 (allerdings nur die Front des Hauptgehäuses) des Schwäbisch-Gmünder Orgelmachers Christoph Hertzer beeinhaltet eine dreimanualige Vleugels-Orgel mit 35 Registern aus dem Jahr 1969. Das barockisierende Rückpositiv ist eine Ergänzung aus dieser Zeit.

  • likes, 0 dislikes

Link to this comment:

Share to:

Uploader Comments (glockengambe)

  • thank you so much lived here from 1987-1991 and was there to visit in 2000 and 2005...miss weil der stadt since i live in the usa now...hope to be back there soon.

  • @thomaswolfgang81 Oh,its a pleasure for me to make you lucky! :)

    Gruß aus dem Schwarzwald!

  • Ein sehr schönes charaktervolles Geläut!

  • @campanophile67 Das ist wirklich mal charaktervoll. Vergleichbar wie Meerrettich plus Honig... :)

  • ....wunderschön! Ein sehr "sanftes" Geläut mit viel Wärme.

  • @sanctus100 Joa,sanft...es kommt auf den Standort an. An der Turmnordseite donnert es schon heftig,aber richtig herzerwärmend!

    Danke für den Kommentar!

see all

All Comments (48)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • Oh, Weil der Stadt! Hier wurde der spätere Linzer Bischof Joseph Anton Gall (1789-1807), der Gründer des Linzer Priesterseminars, geboren. War ich schon mal und hörte den eindrucksvollen Uhrschlag: Viertelstundenschlag 3-fach, Stundenschlag c', Stundenachschlag b°.

  • @Quintade8 hehe,aber mit links! :)

  • @glockengambe

    ...und ob es geht! :-)

  • @Quintade8 So isses! Und gehts? Es geht. Sowas bekommt man nicht alle Tage zu Gehör.

Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more