die ZEIT,die Minuten,Stunden,Tage,Jahre 2 Jahre sind es nun,werden noch viele kommen? Soda- Es ist eine schöne Sache um die Zufriedenheit, um die Schmerzlosigkeit.
Jene geduckten Tage, wo weder Schmerz noch Lust zu schreiben wagt.
Wo alles nur flüstert und auf Zehen schleicht.
Leider aber steht es mit mir so, dass wenn ich eine Weile die lauerfade Erträglichkeit
dieser sogenannten guten Tage geatmet habe, es mir
in meiner kindischen Seele windig weh und elend wird.
Als ich die verrostete Dankbarkeitsleier dem schläferten Zufriedenheitsgott ins Gesicht schmeiße
und lieber einen recht teuflischen Schmerz in mir brennen fühle
als diese bekömmliche Zimmertemperatur.
Ich bin verwickelt in Konflikten, die mich innerlich zerfressen.
Vergesse dabei mich selbst und handle aus Ego-Desinteresse. Das Hirn liegt brach und wird mit Samthandschuhen seziert. Der verwirrteste Moment ist der, indem etwas unnatürlich stirbt. Ich bin Soldat im meinem selbst geschaffenen Kriegsgebiet und bin am verbluten. Der Versuch meine Wunden zu verbinden bleibt ergebnislos.
Die Zeit heilt alle Wunden, aber jetzt spielt sie gnadenlos. Salz
verstärkt den Schmerz, verzerrt mein Sichtfeld und macht mich alt.
Ich bäume mich auf und reiße verstört an verrosteten Ketten.
Bin eine Kellergestalt, die sich in sich selbst verzettelt.
Dumpfes Pochen unter der Schädeldecke macht alles nicht besser,
treibt Gedanken durch Lamellen bis sie neue Abgründe entdecken.
Ich sehe erst oben und dann schaue ich verbraucht in die Tiefe.
Wasser gleitet durch Siebe und verwässert mir die Liebe.
Auch wenn der Fluss meistens einen klaren Ursprung hat,
find ich immer wieder Stellen, die nichts anderes sind als Matsch.
Das menschliche Dasein ist enttäuschend.
Voller Beklemmen und Bitterkeit.
Das menschliche Dasein ist enttäuschend.
Voller Beklemmen und Bitterkeit.
Meine Sprache verrät mich, klärt mich auf und begräbt mich.
Ich würde mich gerne ablegen, kann mich aber nicht abgeben.
Ich bewege mich auf einem Streichholz und suche nach einer Reibefläche.
Ich würde gerne die Zeche des Lebens prellen, aber das wäre nicht gerechtfertigt.
Wär' ich doch zu zweit, könnt' ich wenigstens alles getrennt sehen,
aber so muss ich immer weitergehen und mich immer mitnehmen.
Wieviel gibt es denn noch zu verstehen? Wieviel zu erklären?
Wieweit muss ich mich von mir entfernen, um mich zu erkennen?
Ich taste mich blind durch die sichtbare Welt und verhalte mich abartig.
Die Kanten an den Rahmen eines Kreises schneiden mich und hinterlassen Narben.
Ich bin erschöpft von meiner Gestik und stelle sie ein.
Ich bin bald sehr alleine, aber so muss es wohl sein.
ein sehr nachdenkliches Werk von dir
in dieser besinnlichen Zeit
Ich wünsche dir alles Gute
glg Reiner
Flippy70er 1 year ago
@Flippy70er dank dir
grüße für dich sowie
nach draussen
v.Buschmähn
denknach1 1 year ago