Die Bremer CDU spricht sich für die Einführung einer verbindlichen Lohnuntergrenze aus. Beim kommenden Bundesparteitag in Leipzig sollen die Delegierten der CDU Bremen daher einen Antrag der Antragskommission unterstützen, der die Kernforderungen der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) beinhaltet. „Wir müssen Entwicklungen erkennen, die inzwischen in der Wirtschaft eingetreten sind", erklärte Dr. Ralf Brauksiepe, stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA. Stundenlöhne von 2,97 Euro seien absolut inakzeptabel. Die CDU Bremen ist für die Einführung einer allgemein verbindlichen Lohnuntergrenze in den Bereichen, in denen ein tarifvertraglich festgelegter Lohn nicht existiert. Die Lohnuntergrenze soll dabei durch eine Kommission der Tarifpartner festgelegt und die Tarifautonomie erhalten werden. Damit spricht sich die CDU für eine durch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer bestimmte und marktwirtschaftlich organisierte Lohnuntergrenze aus und gegen einen seitens der Parlamente festzulegenden Mindestlohn wie ihn SPD, Linke und Grüne fordern.
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