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Politik direkt | Finanzkrise - warum viele deutsche Gemeinden nun die Pleite fürchten

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Uploaded by on Oct 19, 2008

Es klang vor Jahren für viele Stadtkämmerer einfach zu verlockend: Raus aus der Finanzkrise mit dem Verkauf von stadteigenen Eisenbahnen, Stadthallen, Kanälen oder Schulgebäuden. Über 100 deutsche Gemeinden haben sich damals auf die angeblich bombensicheren Leasing-Geschäfte mit dubiosen US-Investmentfirmen eingelassen. Die Verträge, die ganz überwiegend in Englisch abgefasst waren, hatten die Ratsmitglieder nicht so genau studiert. Nun zeigt sich: In Zeiten der internationalen Finanzkrise geraten die sogenannten Cross-Border-Leasing-Verträge in unsicheres Fahrwasser, weil viele der US-Finanziers ins Trudeln geraten sind. Auch in Gelsenkirchen ist das große Zittern ausgebrochen. Keiner weiß derzeit genau, wieviel Geld nun zusätzlich nötig ist, um die Geschäfte mit den windigen Finanzjongleuren aus den USA abzusichern.

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News & Politics

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Top Comments

  • Der Kämmerer ist ein jungedlicher Idiot. Wer denkt, dass ein Amerikanischer Anleger Gelsenkirchen etwas abkauft, damit Gelsenkirchen aus der Krise kommt, der muss an einer geistigen Krankheit leiden. Der redet von 20 Millionen zu einer Million. Und die Mieten? Die fehlen in seiner Aufstellung natürlich. Die Stadt braucht erfahrene Leute, die sich nicht wie Schulkinder verarschen lassen. Gemeinschaftsgut darf nicht verkauft werden. Basta. Es ist nicht mit Geld zu bezahlen.

  • wird eh bald wieder alles enteignet und verstaatlicht .. HRE wird der Präzedenzfall werden ;o)

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All Comments (11)

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  • von Idioten in die Pleite geführt

    der Gemeinheit geschadet

    gilt ja fast für alle Politiker

  • So sehe ich das auch. Die mieten bzw. die Leasing-raten ist ja der Großteil des Geldes bis zu 600 mio. $. Außerdem wie schon im Interview wird ein erheblicher Teil an Nebenkosten wie z.B. Vermittelung und Informierung dazu kommen.

    Und das nur 2 Personen, die den Vertrag nicht einmal richtig verstehen, diese Papiere einsehen dürfen ist eine Frechheit. Und am Schluss zahlt wieder der Bürgen.

  • Immer dieses internationale Amerikanertum ...

  • "Die Situation hat niemand vorhersehen können". Wieso denn das? Es gibt doch hinreichend Beispiele (seit Jahrzehnten) was passiert, wenn man Gemeinschaftseigentum - das nicht zur Disposition stehen darf - verhökert. die hatten auch Leute die sie gewarnt haben. Wie kann man die Frechheit haben, hier von Unwissenheit zu reden?

  • Boaa hat der Kämmerer ne Koksnase :D

  • ahahaha omg, natürlich wussten die dass die amis pleite sind...die politiker wussten ganz genau was passieren wird, jetzt erzählen die dem volk irgendeine story die die selber net mal glauben. jeder der sich im bisel im inet informiert weiss was abgeht. es wird noch schlimmer, das war grad mal der anfang. lächerlich das wir steuerzahler AMIS PRIVATSCHULDEN begleichen müssen. eindeutiger kampf gegen die mittelklasse...

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