Alert icon
We're changing our privacy policy. This stuff matters.  Learn more  Dismiss

Burg Empel - Niederrhein

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
83 views
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon
Ratings have been disabled for this video.

Uploaded by on Jan 11, 2012

Haus Empel ist die Ruine einer Wasserburg in Empel, einem Ortsteil von Rees im nordrheinwestfälischen
Kreis Kleve. Sie liegt in einem Naturschutzgebiet direkt am Empeler Meer, einem
Altrheinarm, und ist von Wassergräben umgeben. Sie kann nicht besichtigt werden.
Haus Empel wird erstmals 1240 als Besitz des Ritters Bernard von Rees erwähnt. In den folgenden
Jahrhunderten wechselten die Besitzer häufig. Im 14. Jahrhundert war Empel ein kölnisches Lehen,
doch musste der Erzbischof im Jahr 1349 die Burg belagern, um seine Herrschaft durchzusetzen. Im
Jahr 1387 wurde die Burg durch Truppen der klevischen Stadt Wesel belagert, wobei die Belagerer
schon eine Steinbüchse eingesetzt haben sollen. Seit dem 15. Jahrhundert gehörte Haus Empel zum
Herzogtum Kleve.
Im Achtzigjährigen Krieg wurde Haus Empel 1598 von spanischen Truppen erobert und geplündert.
1661 fasste der damalige Besitzer Johann Hermann Freiherr von Diepenbroek Haus Empel mit dem
Örtchen Hurl und dem Kirchspiel Millingen zur Herrlichkeit Empel zusammen.
1945 wurde Haus Empel bei den Kämpfen um Rees völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Erst
mit dem Ankauf der Ruine durch einen Privatmann im Jahr 2000 begannen erste
Sicherungsarbeiten.
Haus Empel befindet sich auf einer Insel, die die Form eines leicht verzogenen Rechtecks aufweist.
Ursprünglich lag die Hauptburg auf einer eigenen Insel, doch der Graben zwischen Vor- und
Hauptburg wurde spätestens im 18. Jahrhundert verfüllt. Von der ehemals dreiflügligen Hauptburg
wurde der heute noch als Ruine stehende Ostflügel sowie ein Rundturm um 1500 erbaut. Im Jahr
1570 wurde der Flügel umgebaut und mit einem prächtigen Renaissance-Erker versehen, dessen
Ansatz noch heute erkennbar ist.
Der „Heidenturm", ein etwa 30 Meter hoher, frühmittelalterlicher quadratischer Turm mit vier
Stockwerken, wurde bereits vor 1826 abgebrochen. Der Legende nach war der Turm noch römisch
und enthielt im obersten Stock einen Heidentempel.
Vor der Vorburg, von der noch ein um 1500 erbauter Rundturm erhalten ist, liegen die Reste eines
barocken Gartens.

All Comments

Adding comments has been disabled for this video.
Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more