Berlin-Schöneberg: Läuten der Glocken Apostel-Paulus-Kirche

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Uploaded by on Mar 1, 2008

Zwei der drei Glocken der größten Westberliner Kirche läuten den Sonntag ein. Aufnahme vom 1. März 2008, während das Orkantief "Emma" über der Stadt tobt.

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Schöneberg als „villa sconenberch" erfolgte am 3. November 1264, nachdem der Ort wahrscheinlich kurz nach 1200 durch deutsche Siedler gegründet worden war. Der sprechende Name verwundert angesichts der heutigen flachen Stadtlandschaft, da während der Gründerzeit die ohnehin geringen Höhenunterschiede durch umfangreiche Erdbewegungen ausgeglichen wurden. Der etwa 15 Meter aus der Umgebung herausragende und namengebende Stadtberg (50 m über NN) befindet sich an der Monumentenstraße auf der Höhe des St. Matthäus-Kirchhofes und ist kaum mehr als ein kleiner Hügel. An der Langenscheidtbrücke wird man der Überwindung des Höhenunterschiedes noch gewahr. Ein zweiter Hügel, der knapp zehn Meter hohe Mühlenberg, verschwand weitgehend 1910 in der Baugrube des Rathauses Schöneberg. Der Dorfkern von Schöneberg entstand zwischen diesen beiden „Bergen" an dem heute noch erhaltenen Dorfanger an der Hauptstraße.

Schöneberg ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Bis Ende 2000 gab es einen eigenständigen Bezirk Schöneberg, der neben dem namensgebenden Ortsteil noch den Ortsteil Friedenau umfasste. Der Bezirk Schöneberg wurde am 1. Januar 2001 im Rahmen einer Verwaltungsreform mit dem damaligen Bezirk Tempelhof fusioniert.

Im Kiez um die Motzstraße und den U-Bahnhof Nollendorfplatz befinden sich zahlreiche Kneipen, Bars und Läden, die sich überwiegend an ein homosexuelles Publikum richten. Jährlich an einem Wochenende im Juni findet in diesem Teil Berlins das „lesbisch-schwule Straßenfest" statt, das mit einer Mischung aus Infoständen schwuler und lesbischer Gruppen, Show-Bühnen sowie Imbiss- und Verkaufsbuden mittlerweile tausende Besucher anzieht und sich zu einer Touristenattraktion entwickelt hat.

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  • Stahlglocken?

  • Die Apostel-Paulus-Gemeinde beantwortet konsequent keine Anfrage nach den Glocken, habe es auf allen Wegen oft probiert.

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All Comments (8)

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  • gis° 3.854 kg 1.860 1958 Gebr. Rincker Sinn / Hessen

  • Die große und die mittlere wurden 1958 gegossen, die kleine 1894 gegossen von Rincker.

  • Ist das Geläute eigentlich gekröpft? Dann könnte es auch von Schilling Apolda sein. Das war ja die einzige Giesserei im östlichen Landesteil. Es klingt aber schön!

  • Eines der schönsten Glockengeläut in Berlin! Ich liebe diesen Klang!

  • find ich auch, klingt sehr schön, auch ohne die mittlere Glocke. 5 Sterne

  • das Geläut hört sich sehr schön an, vor allen die a° Glocke erfüllt einen schönen Klang. Die d' Glocke natürlich auch. 5 punkte

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