Anlässlich der neuerlichen Attacke Nordkoreas auf eine südkoreanische Insel hier einige Aufnahmen einer Militärparade in Pyongyang aus dem Jahre 2010. Eigentlich soll eine solche Parade respekteinflößend wirken und Macht demonstrieren - tatsächlich karikiert sich Nordkorea mit Veranstaltungen dieser Art selbst und brilliert durch unfreiwillige Komik. Man sollte jedoch nicht vergessen dass dieser letzte Staat stalinistischer Ausprägung Ernst macht - in jeder Hinsicht. Sei es der zu Ungunsten der darbenden Bevölkerung überdimensionierte Militäretat, Folter- und Arbeitslager oder die Negierung jeder Bürgerrechte und -freiheiten. So bleibt nur zu hoffen, dass diesem von Staatsterror getragenem Regime in naher Zukunft ein Ende bereitet wird.
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Südkorea ist in heller Aufregung: Nach dem Artilleriebeschuss aus dem Norden ruft Seoul seine Soldaten in die Kasernen - und die Bevölkerung rätselt, was Nordkorea mit der Provokation bezweckt. Analysten vermuten eine Inszenierung Kim Jong Ils, um von innenpolitischen Problemen abzulenken.
Es ist eine der gefährlichsten Eskalationen eines seit fünfzig Jahren schwelenden Konflikts: Mit seiner Artillerie hat das kommunistische Nordkorea das zum Süden gehörende Eiland Yeonpyeong beschossen. Südkorea nahm seinerseits Artilleriestützpunkte an der nordkoreanischen Küste unter Beschuss.
Unklar ist noch, wer zuerst geschossen hat. Beide Seiten geben an, sie hätten bloß auf die Attacke des Gegners geantwortet - und drohen sich nun gegenseitig weitere Vergeltung an.
Die oberste Kommandostelle der Volksarmee beschuldigte Südkorea, das Feuergefecht zwischen den Streitkräften verschuldet zu haben. "Sollte die südkoreanische Marionettengruppe es wagen, auch nur 0,0001 Millimeter in Nordkoreas Hoheitsgewässer vorzudringen, wird die revolutionäre Streitmacht nicht zögern, weiter gnadenlose militärische Gegenmaßnahmen zu ergreifen", hieß es in der von den staatlichen nordkoreanischen Medien veröffentlichten Erklärung des Truppenkommandos.
Südkoreanische Militärs wiesen die Anschuldigungen Nordkoreas zurück. Bei einer Seeübung der südkoreanischen Marine zum Zeitpunkt des Zwischenfalls habe es sich um ein jährliches Manöver gehandelt, zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap einen Militärvertreter. Die Übung habe 20 bis 30 Kilometer südwestlich von Yeonpyeong stattgefunden.
Zwischenfälle mit nordkoreanischen Streitkräften hat es in der Vergangenheit zwar immer wieder gegeben, aber dass Zivilisten angegriffen werden, hebt den Konflikt auf der koreanischen Halbinsel auf eine neue Stufe. Das ist auch in der Bevölkerung zu spüren. Dort, wo man sich sonst zum gemeinschaftlichen Seifenoper-Schauen trifft, beherrschen die Nachrichtensender den Fernseher: Schweigend sitzen viele Südkoreaner vor ihren Tellern und verfolgen beim Essen, was wenige hundert Kilometer westlich der Hauptstadt passiert.
Südkorea ist im Zustand größter Anspannung
Alle großen Sender des Landes berichten über die Angriffe. Der staatliche Sender KBS (Korean Broadcasting Service) hat angekündigt, die ganze Nacht über den Fortgang auf der Insel Yeonpyeong berichten zu wollen. Auf einem anderen Sender werden die ersten Aufnahmen von Überwachungskameras aus Geschäften auf Yeongpyeong ausgestrahlt. Sie zeigen Menschen, die in Panik aus den Häusern laufen. Im Hintergrund sieht man bereits brennende Dächer. Dazwischen immer wieder die Rauchsäulen der Granateneinschläge und Bilder von Flüchtlingen.
Die Stimmung in der südkoreanischen Bevölkerung ist gespannt. Wirklich verstehen kann die Situation niemand. Aber fast allen ist klar, dass der Angriff etwas verändern wird. Was das sein wird, darüber wird spekuliert und gemutmaßt.
Super Parade ! Mich faszinieren solche grossen Paraden.Auserdem ist Nordkorea kein pervertierter Staat ! Gut,es ist zwar eine Diktatur aber schlieslich schaft Demokratie Bürokratie und es komt ständig zu Politischen streit (das sag ausgerechnet ich als Schweizer !).Auserdem werde ich 2030 sowieso die Welt als Kaiser regieren und die grösste Armee aller zeiten anführen ! Muhahahaha !!!
KingoftheWorld2030 7 months ago 45
@MrMueller97 Wir werden ja 2030 sehen ob du mich immer noch für einen kleinen Schweizer wicht hältst ! Mal schauen ob du gegen meine Armee mit ihren zehntausenden durchsichtigen Panzern und Flugzeugen ankommst, ob du gegen eine Armee mit dutzenden Millionen Soldaten welche dazu noch alle Kung-Fu können etwas ausrichten kannst ! Mal schauen ob du zehntausende Atombomben und ebenso viele Interkontinentalraketen erwidern kannst !
KingoftheWorld2030 6 months ago 26