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Meereswettbewerb "Forschen auf See" 2011 Team Gesamtschule Harburg

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Uploaded by on Jul 20, 2011

Thema: Wie stark gefährden Abwässer die Meeresalgen?
Projekt: „Beeinflussen Nährstoffeinträge aus dem Binnenland die Verteilung von Nährstoffen und Primärproduzenten im Nordfriesischen Wattenmeer?"
Schule: Gesamtschule Harburg in Hamburg
Schüler: Carolin Frädrich, Lea Brenke und Jennifer Schröder
Wissenschaftspate: Prof. Dr. rer. nat. Dieter Hanelt (Universität Hamburg) in Kooperation mit David Möller und Yannick Tiessen
Untersuchungsgebiet: Nordsee (Cuxhaven-Hörnum)
Zeitraum: 3. - 8. Juli 2011

Durch die starken Gezeitenströme im Wattenmeer lassen sich die Fingerabdrücke der Düngemittel aus der Landwirtschaft nur schwer zuordnen. Das ist das vorläufige Ergebnis des ersten Teams beim sechsten Meereswettbewerb „Forschen auf See", das Anfang Juli von ihrer einwöchigen Expedition von Hamburg nach Sylt zurückkehrte. Die drei Schülerinnen der Gesamtschule Harburg aus Hamburg wussten vorher schon, dass die Landwirtschaft einen erheblichen Einfluss auf das Algenwachstum im Meer hat. Sie haben aber nicht damit gerechnet, dass der konkrete Nachweis von Schadstoffen in den Tidengewässern der Nordsee so kompliziert und zeitaufwändig sein würde. Fünf Tage hat das Schülerteam an Bord des Medien- und Forschungsschiffes ALDEBARAN geforscht und verblüffender Weise festgestellt, dass Proben in Landnähe deutlich weniger Düngeeffekte auf Algen zeigen als andere Proben weiter draußen im Meer.

Da die Schülerinnen mit diesem Ergebnis nicht gerechnet haben, werden sie ihre Proben an der Universität Hamburg noch einmal mit einem größeren Photometer analysieren, um ihre ersten Vermutungen notfalls auch zu widerlegen. Diktiert von einem strengen Zeitplan, der durch die Gezeiten vorgegeben wurde, forschten die Schülerinnen täglich bis zu 18 Stunden an ihrem selbst entworfenen Projekt. Begleitet wurden sie von David Moeller, einem Algenspezialisten der Universität Hamburg. Er gab den Schülerinnen viele praktische Tipps mit auf den Weg und half die teils komplizierten Geräte zu bedienen.

Neben ihrem Forschungsprojekt meisterten die Schülerinnen auch den harten Bordalltag mit Segeln, Navigieren und Kochen. Eine Schlechtwetterfront auf der Nordsee hat die Schiffsbesatzung zu Beginn ihrer einwöchigen Reise zusätzlich ganz schön auf die Probe gestellt.

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