Regenverhangene, sonnenarme und kalte Tage: das ist der November, ein Monat, in dem sensible Menschen besonders anfällig sind für Depressionen.
Seit 52 Jahren gibt es die Telefonnummer 143, die «Dargebotene Hand», die depressiven und verzweifelten Menschen eine erste Anlaufstelle bietet. Drei Jahre älter ist Tony Styger, der seit acht Jahren das Zürcher Team der «Dargebotenen Hand» leitet. Vorher war der katholische Theologe Gemeindeleiter in Pfäfffikon und Gefängnisseelsorger.
Finanziert wird die Telefonseelsorge von den Landeskirchen und von weiteren Gönnern. Im unscheinbaren Büro in der Zürcher Innenstadt arbeiten vier Festangestellte und zahlreiche Freiwillige. Zwei Telefone sind rund um die Uhr besetzt. Jedes Gespräch kostet die Anrufenden gerade mal 20 Rappen. Ein Gespräch dauert durchschnittlich zwanzig Minuten.
kath.ch hat sich mit Tony Styger über die Arbeit der «Dargebotenen Hand» unterhalten.
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