Equal Pay Day 2011

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Uploaded by on Mar 2, 2011

Am 25. März ist Equal Pay Day - der Tag für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Der Stundenlohn von Frauen ist in Deutschland durchschnittlich 23 Prozent geringer als der von Männern. Damit ist Deutschland eines der Schlusslichter in der Europäischen Union.

Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, veranstalten in Bremen die Business and Professional Women - BPW, die Arbeitnehmerkammer und die Landesgleichstellungsstelle einen Aktionstag auf dem Marktplatz ab 13 Uhr.

Der Equal Pay Day mit seinem Symbol, der Roten Tasche, wurde in Deutschland erstmals 2008 vom Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) ausgerufen. Er findet jeweils an dem Tag statt, bis zu dem Frauen rechnerisch arbeiten müssen, um auf das gleiche Gehalt zu kommen wie Männer, die bis zum 31. Dezember des Vorjahres tätig sind.

Regine Geraedts von der ZGF weist darauf hin, dass Frauen im Land Bremen noch schlechter dastehen als im Bundesdurchschnitt. "In Bremen ist die Lohnlücke mit durchschnittlich 26 Prozent größer als in anderen Bundesländern. Umgerechnet auf den Bruttoverdienst bei einer Vollzeittätigkeit verdienen Frauen jeden Monat gut 1000 Euro weniger als Männer. Das hat unmittelbare wirtschaftliche und auch soziale Folgen." Margareta Steinrücke von der Arbeitnehmerkammer ergänzt: "Dazu gehört das höhere Armutsrisiko von Frauen. So sind die Renten, die sich ja am Verdienst bemessen, bei Frauen oft so niedrig, dass sie im Alter nicht davon leben können."

Die Organisatorinnen freuen sich besonders, dass der Equal Pay Day von vielen Aktionspartnerinnen und auch vom Europäischen Sozialfonds unterstützt wird.

Weitere Informationen finden Sie unter www.equalpayday.de
www.frauen.bremen.de

Produktion: Barbara Weller
mit Lisa Marie Fix und Christopher Ammann

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Uploader Comments (ZGFBremen)

  • Die 23 Prozent weisen auf den Unterschied im Bruttostundenlohn von Frauen und Männern in der Bundesrepublik hin, und nichts anderes wird in dem Video behauptet. Dass Frauen deshalb schlechtere Stundenlöhne haben, weil sie häufiger in niedrig bezahlten Tätigkeiten und Berufen zu finden sind, häufiger auch in befristeten Verträgen, Teilzeit- und Minijobs und seltener in den hoch dotierten Führungspositionen, insgesamt gesehen also ärmer sind - auf all das weist der EPD hin u. damit lügt er nicht!

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All Comments (4)

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  • Wieder eine Studie, welche im Auftrag des Frauenministeriums zu Propagandazwecken mißbraucht wurde - das Gender pay Gap beträgt bereinigt lediglich 7,6% (statistisch)

  • Wie wäre es die 8-Prozent, welche auch noch nicht bereinigt sind, in solchen Videos zu verwenden? Aber lügen um einen Vorteil zu bekommen ist ja modern...

    Menschen wie euch kann man nur hassen... ekelhaft und charakterschwach...

  • Ein wirklich sehr gut gemachtes und interessantes Video.

    Hoffentlich muss es in absehbarer Zeit den Equal pay Day geben, denn der Anlass dazu, ist ja alles andere als erfreulich!

    Aber irgendwann werden sich Frauen auch da noch beweisen, es wurde schon so viel erreicht, doch der Kampf ist noch lange nicht zu Ende. Und deswegen sollten nicht nur Frauen für Gleichberechtigung sich einsetzen, jeder sollte es!

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