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Die Hinweise der Wissenschaft häufen sich, dass wir uns bedenklich nahe an kritische Kipppunkte im Klimasystem heranbewegen. Eine weitere Erwärmung um 1,5 bis 2 Grad Celsius würde den grönländischen Eisschild destabilisieren, sagte Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber im Interview mit dem UBA. Falls das Grönlandeis komplett kollabieren sollte, würde der Meeresspiegel um sieben Meter ansteigen. „Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir uns sagen müssen: bis hierher und nicht weiter, so Schellnhuber. Er appelliert an die Teilnehmer des Klimagipfels in Kopenhagen völkerrechtlich verbindlich festzulegen, dass die Erderwärmung nicht über zwei Grad steigen darf und dass der Scheitelpunkt des CO-Ausstoßes deutlich vor 2020 liegen muss. Prof. Schellnhuber ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Vorstandsvorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung.
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