Nürnberg - Demo gegen Israels Angriff auf die Schiffe des "Free Gaza Movement" - 2.Teil von 2

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Uploaded by on Jun 6, 2010

Nürnberg - Demo gegen Israels Angriff auf die Schiffe des "Free Gaza Movement" - 2.Teil von 2

Mehr Infos zu Palästina/Israel findet ihr in meiner Playlist http://www.youtube.com/user/REBELLKAEMPFER#grid/user/C62F9BF65CC19A6A


Kritische Würdigung der Demo:

Am 05.06.2010 fand in Nürnberg eine Demonstration gegen den israelischen Überfall auf Schiffe des "Free Gaza Movement" statt. Der Angriff der Israelis auf den Gaza-Hilfskonvoi erfolgte am 31.05.2010 in internationalen Gewässern. "Free Gaza Movement" ist eine internationale Organisation. In ihr arbeiten Hilfsorganisationen und politische Aktivisten zusammen, die das Ziel haben Israels Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen beziehungsweise auf sie aufmerksam zu machen. Mehr Infos auf http://de.wikipedia.org/wiki/Free_Gaza_Movement


Aktuelle Infos auf http://www.freegaza.de/aktuelles.php


Auf der Auftaktkundgebung am Nürnberger Jakobsplatz fanden sich rund 1.000 Demonstranten ein. Die Zahl stieg während des Aufzuges auf bis zu 3.500 Demonstranten an. Die Demoroute führte über die Lorenzkirche, Hauptbahnhof und zur Abschlusskundgebung zum Plärrer.


Leider haben sich die meisten linken Organisationen und Parteien nicht mit Ruhm bekleckert, sie glänzten durch Abwesenheit. Einzelne Leute von "Solidarität International", "MLPD" usw waren doch zu finden. Hiermit überließ man den Religiösen, allen voran "Millî Görüş"-Leuten, das Feld. Sie organisierten diese Protestdemo die natürlich dadurch auffiel, dass andauernd religiöse Parolen gerufen wurden. Ich persönlich distanziere mich von einigen religiösen und auch manch nichtreligiösen Parolen. Auch sind mir Nationalflaggen suspekt. Einzig die Palästina-Fahne halte ich für angebracht.

Unabhängig aller Kritik die man über die Demo äußern kann und muss, will ich eines klarstellen: DIE DEMONSTRATION WAR BERECHTIGT! Eine gute, politische Rede hielt ein Sprecher von "Solidarität International"



Palästina bleibt ein Brennpunkt des Weltgeschehens. Der Konflikt in Israel ist weder ein religiöser Konflikt, noch ein Kampf zwischen zwei Nationen oder Völkern, sondern Folge rassistischer und imperialistischer Politik, Besatzung und Vertreibung.

Solidarität International e.V. steht auf der Seite des Widerstandes gegen Terror und Vertreibung, gegen rassistische Diskriminierung, Militarismus und Ausbeutung. SI pflegt vielfältige Verbindungen zu Menschen und Organisationen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten, die sich für die demokratischen Rechte aller Menschen in Israel und Palästina einsetzen.

Seit 2002 besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem LCRD (Local Committee for the Rehabilitation of the Disabled) in Jenin. Das LCRD unterhält zur Betreuung von Menschen mit physischen und psychischen Behinderungen ein Zentrum mit einer Prothesen-Werkstatt und Behandlungsräumen und unterstützt die Patienten in ihrem Lebensumfeld und durch therapeutische Maßnahmen. Jenin ist in Palästina eines der Zentren des Widerstandes gegen die Besatzung. Besondere Herausforderungen an das LCRD bedeuten Kriegs-Traumata und -Verletzungen, die Folgen der Überfälle durch die israelische Armee, oder der erschwerte Zugang zu Medikamenten und medizinischen Geräten.

Ein weiteres Projekt in Jenin, das durch das LCRD unterstützt wird, ist der Aufbau des „Freedom Theatre zur Ermutigung traumatisierter Jugendlicher. Es steht für Emanzipation und die Hoffnung auf den Frieden.

SI fördert den Austausch zwischen Israel, Palästina und Europa durch die Organisation von Reisen, durch Veranstaltungen und Informationsaustausch. In Deutschland unterhält SI freundschaftliche Kontakte zu zahlreichen Menschen und Gruppen, die helfen, den Gedanken der Völkerfreundschaft und der Internationalen Solidarität zu verbreiten. SI beteiligt sich in Nürnberg an Stadtteilfesten oder dem Christkindlesmarkt, arbeitet dabei seit mehreren Jahren zB mit städtischen Einrichtungen, autonomen Gruppen, oder dem NEFF (Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden) zusammen.

http://www.solidaritaet-international.de/

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Uploader Comments (REBELLKAEMPFER)

  • Wenn die Kurden Sterben ,sagt keiner was und keiner interessiert es ,vielleicht

    sollen die Kurden auch unschuldigen Menschen umbringen und Schulbus in die Luft sprengen.

    

  • @FreiheitB45: Das ist Unsinn! Die meisten Linken, auch meine Partei die MLPD waren immer für die Freiheit von Kurden und hat über Massaker berichtet. Ansonsten ist das was Du schreibst Polemik! Du gehst immer von den radikalen Islamisten aus, anstatt die Friedenskräfte die es auf beiden Seiten gibt zu unterstützen! Deine unkritische Haltung zur israelischen Politik lehne ich ab!

  • @REBELLKAEMPFER "Deine unkritische Haltung zur israelischen Politik lehne ich ab!" Dafür hast du eine unkritische Haltung zu dieser Friedensflotilla, die von Islamisten organisiert wurde.

  • @grischatube : Ich bin kein Freund von Islamisten. Aber, man kann es wenden wie man will, auch religiöse Fundamentalisten, ja sogar Hamas-Anhänger, haben das Recht Hilfsgüter zu liefern und sich gegen die Blockade auszusprechen.

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All Comments (6)

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  • @FreiheitB45

    Was haben die Kurden denn für palestina gemacht damit man die Kurdische Fahne hochhält? ich bin nicht gegen Kurden oder so, aber hier kann man wenigstens sagen das die Türken was für palestina machen. Und wir wissen das Palestina ein Thema ist was jeden Moslem angeht

  • @FreiheitB45

    @FreiheitB45

    schon spannende Frage, was die Leute mit türkischen Fahnen, die auf dieser Demo dabei waren zur Beteiligung von kurdischen Fahnen sagen würden...

    Kurden sollten sich auf jeden Fall mit den Palästinensern solidarisieren!

    Ich weiss, dass die Organisation des Redners kurdische Demos unterstützt hat. Internationalisten sind gg jede Form von Chauvinismus, Unterdrückung und Diskriminierung. Chauvinistische Parolen und Zeichen waren bei dieser Demo tabu

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