Honorée steht in einer langen Tradition von Künstler des 20. Jh. die sich von der außereuropäischer Kunst, von deren Motiven und Formen der Darstellung inspirieren ließen. Der Bezug auf außereuropäische Kunst, den wir in vielen der Arbeiten der Künstlerin erkennen, kann als eine Würdigung der großen außereuropäischen Kunsttraditionen verstanden werden, eine Würdigung, die ihr die Kunstgeschichte doch lange verweigerte. Die Postmoderne hat zu Recht das Fortschrittsdenken und den Kunstbegriff sowie eine Hierarchisierung der Kunst in Frage gestellt. Die Künstlerin vollzieht dies in ihrer Arbeit auf ihre ganz eigene Weise. Die Arbeiten sind eine Kombination verschiedener Materialien und Techniken. Sie arbeitet mit trouvailles aus Perlen, Stoffteilen, Glas, Papier, Holz, Metall, Farbschichten werden aufgetragen, teilweise wieder abgenommen und somit den Bildern eine Dreidimensionalität verleiht - was spielerisch leicht erscheint, ist jedoch ein Ausdruck eines langen intensiven Schaffensprozesses.
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