Sie kommen mit Booten und Schiffen: Flüchtlinge aus Nordafrika, die in Europa ein neues Leben beginnen wollen. Doch Europa schottet sich gegen diese "Invasion" ab und tausende Menschen sterben jährlich auf der Flucht über das Mittelmeer. Die Cap Anamur, das Schiff der gleichnamigen Hilfsorganisation, versucht zu helfen und gerät deshalb selbst in turbulentes Fahrwasser. Bernd Göken, Geschäftsführer von Cap Anamur berichtet über seine Erlebnisse in der Entwicklungs- und Nothilfe.
Im Jahr 2004 kam die Cap Anamur ihrem humanistischen Auftrag nach und rettete Flüchtlinge aus dem Mittelmeer. Eine Rettungsaktion die in Haft für die Nothelfer endete. Die Anklage: Menschenschmuggel. Nun stellte sich die Frage, kann Humanität strafbar sein?
Projektleiter Bernd Göken zeichnet die Geschichte der Hilfsorganisation nach und berichtet aus erster Hand über die Einsätze auf der ganzen Welt. Von Haiti über Afrika, bis hin zu Asien ist die Hilfsorganisation aktiv. Cap Anamur genießt ein hohes Vertrauen und Ansehen in der Bevölkerung und leistet Hilfe zur Selbsthilfe.
Hilfe, die oftmals durch Korruption erschwert oder ganz verhindert wird. Doch die Cap Anamur Leute erkaufen sich nicht die Berechtigung zur Hilfe. Sie haben meist durch den menschlichen Einsatz die Bevölkerung auf ihrer Seite, die alle Türen und Tore öffnen.
Schade, dass wir in einer Welt leben, in der man für humanitären Einsatz bestraft wird....
TheBrooklinHeights 11 months ago