Öko-Mode ist dabei, die Laufstege zu erobern. Plötzlich scheint zusammen zu gehen was sich früher ausschloss: Konsum und Ethik. Mit sackförmigen Schlabberklamotten haben die Hersteller nichts zu tun.
Bei Trendmarken wie dem niederländischen Jeanshersteller Kuyichi gilt: Erst kommt die Coolness, dann die Moral. Mit diesem Rezept hat sich Kuyichi sowohl in den Modeboutiquen als auch in Kaufhäusern wie der Gallerie Lafayette etablieren können. Mit Hilfe eines eingenähten Etikettes erfährt der Kunde manchmal erst zu Hause, dass er ein fair gehandeltes Produkt gekauft hat. Mittels der angegebenen Daten lässt sich im Internet nachrecherchieren, wo und unter welchen Bedingungen das Kleidungsstück gefertigt wurde. Immer mehr Kunden wollen mit gutem Gewissen konsumieren. Nach einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft interessiert sich bereits jeder vierte Deutsche für naturbelassene Mode. Und Deutschland ist nach den USA bereits jetzt der größte Abnehmer von Textilien aus Bio-Baumwolle. Doch die Kleidung muss "hip" sein. Kerstin Schweizer traf Ökodesigner, Öko-Kunden und besuchte ein angesagte Modenschau in Berlin.
es geht auch anders. wusste das es auch öko mode gibt, die nicht nur olive, braun oder eben gedeckt ist. es gibt genug naturfarben die auch grell und bunt sind.
Knorpelpower 6 months ago
öko oder bio is bei klamotten völlig unerheblich. Wichtig ist Fairtrade oder eben das Bekennen zu ethischen Richtlinien, wie American Apparel und And1, wo jeder Arbeiter 12,50Dollar bekommt und 5% des Gewinns in nachhaltige soziale Entwicklugsprojecte fließen.Grade BioBaumwolle kann Ausbeutungsstoff sein, wie viele Bioprodukte, die nicht fair gehandelt werden. Wachsam sein hier wird von global playern viel greenwashing betrieben!
NBSpielkind 10 months ago