Jedes Jahr ernennt das Weltwirtschaftsforum bis zu 300 außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft oder Kultur als Young Global Leaders. Alle engagieren sich in ihren Bereichen für eine bessere Welt. Global 3000 hat 11 der innovativen Denker und Macher interviewt. Neben Klimawandel geht es auch um die Themen Armut, Energie, Welternährungskrise und Führungsstil.
Die Nahrungsmittelkrise sei eine der größten Herausforderungen aller Zeiten, sagt Leslie Maasdorp, Finanzexperte von der britischen Barclays Capital in Südafrika. Die wachsende Nachfrage sei einer der wesentlichen Gründe für den Hunger in vielen Ländern. Da man diese aber nicht beeinflussen könne, müsse man beim Angebot ansetzen. Deshalb fordert Maasdorp ein gemeinsames Engagement aller Länder zur nachhaltigen Steigerung der Produktion.
Christophe Beck arbeitete mehr als zehn Jahre für den Lebensmittelkonzern Nestlé, bevor er zu Ecolab in die USA ging. Die Lebensmittelkrise, sagt Beck, sei eigentlich eine schlechte Folge einer guten Entwicklung der Globalisierung. Schließlich sei es etwas Positives, dass immer mehr Menschen sich mehr Essen leisten können.
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