http://facebook.com/WissensMagazin ... Faszination Astronomie (Teil 2/2): Die modernsten Observatorien.
Die Europäische Südsternwarte ESO (European Southern Observatory) ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt.
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Mit ihren Teleskopen und Instrumenten schafft ESO die Voraussetzungen für astronomische Spitzenforschung. Getragen wird die Organisation durch ihre Mitgliedsländer.
Die ESO betreibt drei weltweit einzigartige Beobachtungsstandorte in der Atacama-Wüste in Nordchile, an denen europäische Astronomen unter optimalen Bedingungen Beobachtungen der südlichen Himmelshalbkugel durchführen können.
Ältester Standort der ESO ist La Silla, wo heute noch mehrere mittelgroße, aber hochmoderne Teleskope betrieben werden, darunter das derzeit leistungsfähigste Instrument zum Nachweis von erdähnlichen Planeten um ferne Sterne.
Am zweiten Standort, auf dem 2.600 Meter hohen Paranal, befindet sich das weltweit leistungsfähigste Observatorium für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und der Infrarotstrahlung: das Verbundteleskop VLT (Very Large Telescope, wörtlich: sehr großes Teleskop). Dort befinden sich auch das VLT-Interferometer sowie die Teleskope VST und VISTA, die für Himmelsdurchmusterungen eingesetzt werden.
Zusätzlich betreibt die ESO noch das Submillimeter-Teleskop APEX (Schüsseldurchmesser 12 Meter) auf dem Llano de Chajnantor in 5100 Metern Höhe über dem Meeresspiegel, das seinerseits der Vorreiter für das Projekt ALMA ist: einen gigantischen Verbund solcher 12-Meter-Antennen, den die ESO in Zusammenarbeit mit Chile und mit Partnern in Nordamerika und Ostasien errichtet.
In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus aller Welt hat die ESO jüngst einen Entwurf für ein adaptives Teleskop der neuen Größenklasse vorgelegt, das für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren und des Infrarotlichts geeignet ist: das E-ELT, oder "European Extremely Large Telescope" (wörtlich das "europäische extrem große Teleskop"), mit einem Spiegeldurchmesser von 42 Metern.
Der Anblick des Sternenbandes der Milchstraße, das sich in einer klaren, dunklen Nacht deutlich sichtbar über den Himmel zieht, dürfte unsere Vorfahren ebenso fasziniert haben wie uns heutige Menschen. Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken.
Dank neuer Beobachtungstechniken lassen sich Planeten nachweisen, die ferne Sterne umkreisen, und es wird möglich, Objekte am Rande des beobachtbaren Universums zu untersuchen. Selbst die Antwort auf eine der fundamentalsten Fragen scheint in Reichweite gerückt: Sind wir allein im Universum?
Die ESO ist die führende übernationale Forschungs- und Entwicklungsorganisation im Bereich der Astronomie. Sie ermöglicht astronomische Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope entwirft, konstruiert und betreibt.
Auch bei der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die ESO eine maßgebliche Rolle.
• http://www.eso.org/public/germany/index.html
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Angesichts solcher Bilder, die von so unbeschreiblicher Schönheit und Erhabenheit sind, stelle ich mir immer wieder zugegeben hypothetische Frage: Was könnten wir heute schon mehr wissen, hätte Religion die Menschen nicht annähernd 500 Jahre am freien Forschen gehindert.
Naja, immerhin haben wir jetzt schon soviel erreicht, daß mir immer wieder der Atem stockt.
Vielen Dank, WissensMagazin!
deauvillimus 2 years ago 11
Genial!!Ich liebe das Universum! <3<3
cavefaxis 2 years ago 5