Familienpolitik, Demografie - HC Strache, FPÖ

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
1,051
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon

Uploaded by on Jun 11, 2011

Strache: FPÖ für Familiensteuerentlastung
http://www.fpoe.at/news/detail/news/strache-fpoe-fuer-familienste/?cHash=c89a...

Familienpolitik ist Schlüsselpolitik der Zukunft

Für eine Familiensteuerentlastung sprach sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Freiheitlichen Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller aus.

Die Familie sei nicht nur der wichtigste soziale Kern jeder Gesellschaft, die Familie bedeute auch Heimat und Geborgenheit, erklärte Strache. In unserer heutigen Welt werde aber alles dem Prinzip der Nützlichkeit und dem Credo des Kommerzes untergeordnet. Und gerade unsere althergebrachten und bewährten Familienstrukturen würden von vielen Seiten angefeindet. Man rede den Menschen ein, dass Kinder keine Bereicherung, sondern eine Last darstellen. Und tatsächlich könnten sich heute viele Familien kein zweites Kind mehr leisten, geschweige denn ein drittes. Man treibe die Familien und auch die Alleinerzieherinnen systematisch in die Armutsfalle.

Österreich sei schon heute jenes Land in Europa, in dem der Kinderwunsch am niedrigsten sei, so Strache. Den Freiheitlichen seien solche Entwicklungen nicht egal. Denn ohne Kinder gebe es für unsere Gesellschaft und unseren Staat keine Zukunft. "Wir brauchen eine familienpolitische Umkehr, hin zu einer geburtenorientierten Familienpolitik, hin zu einer familienorientierten Wirtschaftspolitik und nicht zu einer wirtschaftsorientierten Familienpolitik", stellte der FPÖ-Chef klar. Daher setze sich die FPÖ für ein Familiensteuersplitting, für ein Erziehungsgehalt, für eine Bevorzugung von Eltern am Arbeitsmarkt und für eine gerechte pensionsrechtliche Bewertung von Kindererziehungszeiten ein. Mütter seien im Pensionssystem vorrangig zu berücksichtigen, denn es seien die Kinder dieser Mütter, die die Pensionsbeiträge leisten und damit dieses System erst aufrecht erhalten.

In weiterer Folge widmete sich Strache dem Familiensteuersplitting, das er allerdings lieber als Familiensteuerentlastung bezeichnen möchte. In Österreich gilt seit 1972 bei der Lohn- und Einkommensteuer das Prinzip der Individualbesteuerung, d.h. die Höhe der Steuer hängt nur vom Einkommen des Steuerpflichtigen und nicht von der Zahl der Personen ab, die von diesem Einkommen leben müssen. "Diese Regelung ist wegen des progressiven Lohn- und Einkommensteuertarifs eine grobe Ungerechtigkeit gegenüber den Familien, besonders gegenüber Mehrkindfamilien mit einem Alleinverdiener", so Strache.

Bei einem Alleinerhalter mit Partner und zwei Kindern werde in diesem System sogar das Existenzminimum der Familienmitglieder besteuert. Der Alleinverdiener müsse nämlich wie ein Alleinstehender mindestens 36,5 Prozent Lohnsteuer für den 11.000 Euro übersteigenden Teil seines Jahreseinkommens zahlen.

"Wir bekennen uns zur Abkehr von dieser Individualbesteuerung hin zu dem von uns schon lange eingeforderten Steuersplitting als wichtigste Maßnahme zur Unterstützung unserer Familien", betonte der FPÖ-Bundesparteiobmann. "Das Familiensteuersplitting, welches optional neben die Individualbesteuerung treten soll, steigert die Kaufkraft von Familien und befreit sie aus der unterschiedlichen und ungerechten fiskalischen Behandlung von Familieneinkünften. In Frankreich wurde das Modell bereits erfolgreich umgesetzt. Beim Steuersplitting zur Entlastung der Familien werden neben dem Partner auch die unterhaltsberechtigten, nicht volljährigen und im gleichen Haushalt lebenden Kinder zur Berechnung der Steuerbemessungsgrundlage herangezogen. Das kumulierte Einkommen des gesamten Haushalts wird auf die Anzahl der Köpfe im Haushalt verteilt."

  • likes, 1 dislikes

Link to this comment:

Share to:
see all

All Comments (6)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • @anthropologin

    Naja man müsste diese Zuschüsse und Begünstigungen bei Zugewenderten an die Forderung von mMn. zumindest ausreichende Deutschkenntnisse knüpfen um somit Integrationsunwilligen mit einer Vielzahl von Kindern welchen dieses neue System auch helfen würde einen Riegel vorzuschieben.

    Dies allerdings nur solange, bis die geforderten Leistungen im Sinne der Integration nachgewiesen werden können.

    MfG

  • H.....H....H.H.HC!

    

  • Familiensteuersplitting klingt ja gut, aber wer wird den vom Erziehungsgehalt und der Besserstellung bei den Anrechnungszeiten profitieren? Es ist so, daß ja jetzt die Frauen die nicht aus unserem Kukrutkreis stammen, mehrere Kinder haben-also werden die auch davon profitieren. Außer man paßt die Rahmenbedingungen dementsprechend an.

  • Die wollen aus Österreich und Deutschland nur noch konsumenten züchten,da zählen wir nicht mehr hauptsache die dummen Menschen kriegn kinder.Aber was wolln wa gegen die linksgerichteten Medien die unsere beiden Länder unter kontrolle haben machen

Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more