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Die Goldhagen Debatte 5/6

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Uploaded by on Mar 8, 2009

Teil 5 der Diskussionsrunde aus dem Jahre 1996 im deutschen Fernsehen über das Buch
von Daniel Goldhagen:
"Hitlers willige Vollstrecker - Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust".


Siehe auch hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Goldhagen

Teilnehmer der Diskussion:
Daniel Goldhagen (Soziologe)
Ignaz Bubis (Vorsitzender des Zentralrates der Juden)
Sylke Tempel (Publizistin)
Hans Mommsen (Historiker)
Jürgen Engert (Journalist)
Moderation: Martin Schulze

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All Comments (7)

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  • @VitoPossilipo sollte er sich doch beim Schöpfer der Deutschen beschweren (sollte es einen geben). Aber der wäre wohl wiederum nur so, wie es seiner immanenten Natur entspricht. Also, kann man überhaupt irgendje-

    mandem irgendetwas vorwerfen?

  • Ich hoffe, nicht missverstanden zu werden, ich bin wirklich kein Befürworter des Holocaust, aber ich möchte fragen, ob Mr. Goldhagen den angeblich angeborenen Antisemitismus vorwirft und anmerken, dass ich das für unangemessen halte, da es unsinnig ist, jemandem etwas vorzuwerfen, was zu seiner Natur gehört. Wirft man denn dem Wolf vor, Rehe zu töten oder dem Menschen mit Tourette-Syndrom, Schimpfwörter von sich zu geben? Wenn die Deutschen so geschaffen sind, wie Mr. Goldhagen es meint,

  • Das Ausland war doch selbst ganz fleißig bei der Judenverfolgung beteiligt.

  • "was wäre gewesen wenn die MÜNCHNER deportiert geworden wären....."? wie können sie goldhagen mit so einem vergleich davonkommen lassen? dieses gedankenspiel bewiese nur stinknormalen sogar normalen nationalismus,- das beweist überhaupt nicht goldhagens abstruse behauptungen über die deutschen -

    goldhagens buch ist schlicht indiskutabel, und es ist einfach nur traurig, dass man mit solchen aussagen so eine öffentlichkeit bekommt!!

  • was goldhagen, selbst jude, gern vergisst -- die deutschen hatten, GERADE zur zeit der radikalen judenverfolgung/-vernichtung, ganz andere sorgen als das schicksal der juden!! "was mit nachbarn passiert" war keine frage von deren vernichtung, sondern das war in der zeit vor dem krieg -- ich halte es für eine frage der allgemeinen ungebildetheit, dass goldhagens thesen so befürwortet wurden und immer noch werden - sie YouTube

    dieses tribunal ist eindeutig überqualifiziert (zumindest teilweise)))

  • Blödsinn "...gegen seinen willen..."; viele deutsche waren identisch mit ihrem mordauftrag. Das ist nur nachträgliches reinwaschen. Warum hat das ausland nicht geholfen? Ja, ja das böse ausland wars auch ein wenig. Letztlich: "Warum hat denn nicht gott meine mörderhand in der meine pistole lag zurückgehalten?" Logischerweise müsste gott auch ein bisschen schuld haben am holocaust... deutsche logik treibt seltsame hirnblüten... kein wunder bei der last dieser gegenationen übergreifenden schuld...

  • Wenn, wie Lenni Brenner in "51 Documents: Zionist Collaboration With the Nazis" darlegt, führende Zionisten im damaligen Palästina von den Deportationen & anstehenden Schicksalen der Deportierten wussten, (cf. Ben Hecht u.a.) & sie sogar später als Zeugen für die Verteidigung (z.B. im Falle des SS Obergruppenführers Hans Jüttner) auftraten, kann & darf man da nur Finger auf die Deutschen als Mitwisser zeigen? Umgekehrte Diskriminierung, Herr Goldhagen, ist nicht besser als Antisemitismus!

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