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Der Bruch im Spiel
EdinDzeko bejubelt den FührungstrefferNach einer Partie Match Attax und dem abschließenden Aufeinandertreffen von Jugend gegen Profis (als Belohnung muss die Profimannschaft die kleinen Kicker beim gemeinsamen Grillabend bedienen), bittet Schiedsrichter Dr. Felix Brych zur zweiten Halbzeit. Und die verläuft grundverschieden zur ersten.
Zwar präsentiert sich das Team von Jürgen Klopp durchaus willig, wie in den ersten 45 Minuten das Spiel zu dominieren und Torchancen herauszuspielen, wirklich Zwingendes kommt dabei aber nicht mehr heraus. Im Gegenteil: Nun ist es immer wieder Wolfsburg, das mit gefährlichen Kontern das Herz der Borussen-Fans das ein oder andere Mal zum Stocken bringt. So ist es vor allem Grafite, der vor dem Tor von Weidenfeller in aussichtsreicher Position auftaucht, aber gleich dreimal scheitert (55., 57., 63.). Die Nummer eins von Dortmund kann sich mit einer Weltklasse-Parade und starkem Stellungsspiel behaupten. Sowieso fällt in dieser Phase auf, wie sehr sich Weidenfeller auch fußballerisch entwickelt hat. Seine Abspiele und Abwürfe kommen nun deutlich präziser und zu den richtigen Zeitpunkten. Doch auch er vermag es nicht zu verhindern, dass schließlich die fast folgerichtige Führung für die Wölfe fällt. Dzeko macht es mit seinem 21. Saisontor (69.). Ein Treffer, so unglücklich in seinem Zustande-Kommen wie die gesamte Partie. Subotic ist es, der zu allem Überfluss auch noch wegrutscht.
Stiepermann traf zum 1-1So muss der BVB noch mehr Risiko eingehen, was gerade Dzeko immer wieder in gefährliche Schusssituationen bringt. Glücklicherweise wird sich der Bosnier nach dem Spiel ärgern: „Ich muss hier eigentlich noch das zweite Tor machen, deswegen bin ich nicht zufrieden. Aber das ist Fußball.
Klopp wechselt eine gute Viertelstunde vor Schluss dreimal in drei Minuten. Und der letzte Wechsel ist schließlich der entscheidende. Dem antrittstarken und motivierten Youngster Stiepermann gelingt etwas glücklich der 1:1-Ausgleichstreffer (80.). In den folgenden letzten zehn Minuten geben die Schwarzgelben mit geballter Offensive um die neuen Rangelov, Dede und Stiepermann noch einmal alles. Die Südtribüne versucht den Ball ins Tor zu tragen und fährt das letzte Mal für diese Spielzeit auf Hochtemperatur. Weidenfeller hält es kaum noch in der eigenen Hälfte. Aber es hilft alles nichts: Barrios bietet sich aus spitzem Winkel die letzte Chance (82.), die Benaglio entschärft. Am Ende kann der BVB sogar froh sein, einen Punkt geholt zu haben. Die Fans jedenfalls sind mit sich und der Mannschaft im Reinen, feiern Tinga, den Europapokal und den Titelgewinn der Bayern. Dass es dieses Mal nicht zur Championsleague-Qualifikation gereicht hat, ist nicht weiter schlimm. Das Vertrauen ist groß: Nächstes Jahr wird der nächste Schritt gemacht. Davor zählt aber, Restzweifel um Platz fünf im Spiel gegen Freiburg schnellstens im Keim zu ersticken.
Statistik
BVB: 1 Weidenfeller 25 Owomoyela (72. Dede), 4 Subotic, 15 Hummels, 29 Schmelzer 30 Hajnal, 8 Sahin 16 Kuba (72. Rangelov) , 9 Valdez, 19 Großkreutz (75. Stiepermann) 18 Barrios
VW: 1 Benaglio 19 Pekarik (46. Johnson), 17 Madlung, 43 Barzagli, 4 M.Schäfer 14 Santana 13 Hasebe, 25 Gentner 10 Misimovic 23 Grafite, 9 Dzeko
Tore: 0:1 Dzeko (Hasebe, 69. Minute), 1:1 Stiepermann (Valdez, 80.)
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Gelbe Karten: Hasebe, Grafite
Zuschauer: 80.300
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die oma is ja mal der hammer!!!respekt!
554bambi 1 year ago 33
die oma :D
herrlich :D
Smooth09Criminal 1 year ago 10