Seit 20 Jahren gibt es schon den Verein der Österreichischen DialektautorInnen und zum Jubiläum finden im Literaturhaus einige Veranstaltungen statt, die im Jahr der Sprache unter dem Motto Die Stunde des Dialekt stehen. Denn der Dialekt ist auch eine sehr lebendige Sprache, in der es durchaus eine beachtliche Literaturproduktion gibt, auch wenn manchmal etwas darauf vergessen wird. In einer Podiumsdiskussion erfahren wir mehr über die Geschichte der Ö.D.A. in den letzten 20 Jahren und über die Vorgängerorganisation, das IDI. Dieses Internationale Dialektinstitut wurde im Jahr 1968 von kritischen Literaten gegründet und 1988 wurde über die linke, bzw. grüne Protestsongbewegung dann die Ö.D.A. daraus, die sich aber durchaus als Vereinigung für alle österreichischen DialektautorInnen jeglicher politische Coleur sieht. Allerdings wird grossen Wert gelegt auf den Unterschied zwischen Dialektliteratur einerseits und Mundart- und Heimatdichtung andererseits, von der man sich eher distanzieren möchte.
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