Ein Mann braucht den Frieden mit seinem Vater. Teil 2

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Uploaded by on Jan 24, 2008

Und was, wenn man den Vater hasst, verachtet oder schon lange keinen Kontakt mehr zu ihm hat?
Antworten gibt der Führungskräftetrainer und Coach Roland Kopp-Wichmann

Websites:
http://www.seminare4you.de
http://www.paartherapie4you
Blog:
http://seminare4you.de/weblog/

Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Psych. Roland Kopp-Wichmann
Persönlichkeitsseminare und Coaching
Albert-Ueberle-Str. 11
69120 Heidelberg
Fon: +49 (0)6221 | 86 30 89
Kontakt: rkwichmann@web.de

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Uploader Comments (rkwichmann)

  • Ich finde die grundsätzliche Aussage "Jedermann muss seinen Frieden mit seinem Vater machen, um selbst ein Mann zu werden" als falsch. Mein Vater ist leider durch seine narzisstische Selbstbezogenheit und der damit zusammenhängenden Geringschätzung und Abwertung mir gegenüber sehr zerstörerisch und man tut besser, sich ihm emotional zu entziehen als seinen destruktiven Einfluss länger zuzulassen.

  • @atomknallfrosch

    Frieden machen ist mehr ein inneren Prozess. Dazu kann durchaus gehören,dass man sich äußerlich vom Vater distanziert und den Kontakt vermeidet. Aber damit ist ja das Problem ja meist nicht aus der Welt.

  • Hallo yankeeM9,

    ich halte es für wichtig, mit dem eigenen Vater Kontakt zu haben. Wenn es ihn noch ibt, kann man das persönlich machen. Ist das zu angstbesetzt, kann man ihm einen Brief schreiben. Es ist wichtig, diese Beziehung zu klären, damit der eigene Vater kein Phantom bleibt.

    Danke für Ihren Kommentar und Ihr Lob.

  • Hallo,

    um Frieden mit seinem Vater zu machen, braucht man nicht den realen Vater. Denn den Vater von damals hat man immer schon verinnerlicht.

    Der reale Vater mag sich mit den Jahren verändert haben, in einem selbst ist aber der Vater aus Kindertagen. Auch wenn der reale Vater schon gestorben sein sollte, kann man sich mit ihm aussöhnen, weil es eben um die Auseinandersetzung mit dem "inneren Vater" geht.

    Die realen Eltern sind für solche Klärungen meist überfordert. Sie wollten das Beste.

  • Lieber Herr Kopp-Wichmann,

    ein weises Video, Kompliment!

    Ich bin keine Psychologin, aber es kommt mir so vor, als würde eine Frau, die den Frieden mit ihrem Vater nicht hat, zu denselben Verhaltensweisen neigen, mit ähnlichen Konsequenzen.

    Was meinen Sie?

    Ich hätte gern die Anerkennung meines Vaters gehabt. Sie ist nicht zu ersetzen, es entsteht eine Art schwarzes Loch, in das alle Anstrengungen und immer mehr Anstrengungen, Beweise, verschlungen werden, ohne Trost.

    Herzlich, Monika Rathert

  • Hallo Frau Rathert,

    die "Vaterwunde" gibt es auch bei Frauen. Das sind dann oft Frauen, die nach Perfektion streben, aber trotzdem an sich herummäkeln und nicht glauben können, dass sie gut sind.

    Zuweilen "sucht" man sich unbewusst dann auch Chefs oder Partner, bei denen man sich tüchtig anstrengen muß - und die erhoffte Anerkennung aber ausbleibt.

    Die Lösung? Man muß sich mit dem "inneren Vater" auseinandersetzen und zu ihm eine angemessene Haltung finden.

    Danke für Ihren Kommentar.

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All Comments (11)

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  • Vielen Dank fuer diesen wunderbaren Beitrag. Ich zeigte ihn meinen beiden Teenagersoehnen die voller Wut auf ihren (abwesenden) Vater sind und habe sie nach Ende des Videos still und nachdenklich gesehen. Vielleicht traegt er langfristige Fruechte.

  • WOW ! Jetzt bin ich echt beeindruckt

  • Den eigenen Eltern zu verzeihen, halte ich fuer ueberdurchschnittlich schwierig! Sind Sie es doch, die dafuer verantwortlich sind, dass man sich nicht so entwickelt hat, wie es noetig waere um Huerden zu meistern. Stattdessen muss man nun als Erwachsener alles muehsam erlernen - und das alles mit der zusaetzlichen Last, dass andere Erwachsene keine Geduld mit einem haben und die eigene Geschichte beim Ablehnen nicht beruecksichtigen. Man(n) wird einfach abgelehnt, und das wars!

  • Vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag, auf den ich zufällig gestoßen bin. Sie behandeln hier ein enorm wichtiges Thema! Die Idee mit dem Brief erinnert natürlich auch an Kafkas "Brief an den Vater". Und vielen Dank auch für alle anderen Beiträge!

  • wirklich sehr schöne Ihre Videos.Was ist wenn man den Stiefvater nie anerkannt hat und den eigenen Vater nie kennengelernt hat, der eigentlich das beruflich verkörperte was man sein wollte?Ich habe bis heute keinen Kontakt zu Ihm, aber auch nicht Lust zu Ihm Zu gehen, warum weiss ich auch nicht, vieleicht habe ich Ihn ja sogar überholt mit den Dingen die er mir als Mann bieten kann?! Ich glaube ich habe meine Männlichkeit gelebt,bzw ihn überholtdass es nun zu spät ist um Ihn zu benötigen

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