Vor zehn Jahren trat die Ottawa-Konvention zur Ächtung von Antipersonenminen in Kraft. Obwohl sie inzwischen von den meisten der UN-Mitgliedstaaten unterschrieben und auch ratifiziert wurde,sterben noch immer weltweit tausende Menschen an den Folgen einer Minenexplosion. Mit Hilfe eines kleinen Nagers soll die Zahl bald reduziert werden.
In Afrika sind noch weite Gebiete minenverseucht. Bislang setzte man zum Aufspüren von Minen Hunde ein. Doch viele Hunde vertragen das Klima in Afrika nicht und ihre Ausbildung kostet bis zu 25.000 Euro.
In der Zentrale der Organisation Apopo im tansanischen Morogoro bildet Bart Weetjens mit seinen Mitarbeitern knapp 300 Ratten für die Minenbekämpfung aus. Seit fünf Jahren schon erschnüffeln die Ratten Sprengstoff mit Erfolg.
toll das es sowas gibt
regloh666 9 months ago