Rainer Maria Rilke „Herbst"

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Uploaded by on Oct 6, 2011

Rezitation: Fritz Stavenhagen
mehr deutsche Lyrik zum hören: http://www.deutschelyrik.de/
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Text:

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Bilder: Camille Pissarro

Category:

Entertainment

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All Comments (3)

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  • danke ich muss das in der schule machen -.-

  • Herzlichen Dank!!

  • Eines von Rilkes stärksten Gedichten, und sicher auch eines, das nie vergehen wird... Denn selten wurde das essenzielle Gut des Lebens so fundiert in Worte gefasst.

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