Am Bildungsaktionstag (18.10.2011) gingen tausende Studierende in ganz Österreich gegen Studiengebühren und für ihre Rechte auf die Straßen. Alleine am Wiener Minoritenplatz vor dem Wissenschaftsministerium sammelten sich rund 3.000 überwiegend Studentinnen und Studenten und richteten Minister Töchterle unmissverständlich aus: "Wir lassen uns nicht erpressen, Herr Minister!"
Der Minister droht den Studierenden und der SPÖ, sollten sie bis Ende Februar seinem Studiengebühren-Gesetz (500 Euro pro Semester) nicht zustimmen, dann könnten bereits ab Sommersemester 2012 die Universitäten autonom Studiengebühren in beliebiger Höhe einheben.
Wir Studierende müssen uns das nicht gefallen lassen! Die ÖVP ist komplett am Boden und mit ihren Korruptionsskandalen beschäftigt - und dann stellt sich dieser unfähige Minister Töchterle ins Fernsehen und verarscht die Studierenden nach Strich und Faden.
Wir lassen uns nicht erpressen, weder zu Studiengebühren, noch zu Zugangsbeschränkungen. Bildung sollte für jede und jeden zugänglich sein. Wir werden für unser Recht auf Bildung kämpfen, bauen wir eine kräftige Bewegung gegen diese Epressung auf. Herr Minister: Ziehen sie sich warm an!
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