Im Rahmen einer Demonstration vor der Nerzfarm „Wijnands" in Hörstel (NRW) hat sich Reinhold Kassen, Vorstand von animal peace Tierhof e.V., um einen Job als Nerztöter beworben. Laut Betreiber der Nerzfarm reichte im Jahr 2007 seine bloße Anwesenheit, um 1.300 Nerze zu Tode zu erschrecken.
Im Oktober/November findet auf der Nerzfarm „Wijnands" die sog. „Ernte" statt. Das bedeutet, die Nerze werden brutal getötet, um an das Fell der Tiere zu kommen. Als Tierschützer Kassen 2007 öffentlich auf die Missstände auf der Nerzfarm Hörstel aufmerksam machte und vor Ort recherchierte, beschuldigte ihn der Nerzfarmer, seine bloße Anwesenheit habe 1.300 Nerze zu Tode erschreckt. Der Nerzfarmer verklagte ihn und den begleitenden Journalisten Jan Peifer daraufhin auf eine Schadensersatzzahlung von jeweils über 22.000,00 Euro. Vor dem Landgericht Duisburg unterlag der Nerzfarmer vor wenigen Tagen mit diesem mehr als fragwürdigen Versuch, Reinhold Kassen einzuschüchtern (Peifers Prozess soll im Oktober in Bonn stattfinden, siehe auch www.nackte-wahrheit.com).
Um auf den abstrusen Einschüchterungsversuch von Seiten des Nerzfarmers aufmerksam zu machen, hat sich heute Reinhold Kassen offiziell als Nerztöter beworben. „Wenn man sich vor Augen führt, unter welch grausamen Bedingungen der Nerzfarmer die Tiere tötet, wäre ich eine humane Alternative! Auch wenn ich mich zugegebenermaßen vor dem Spiegel gar nicht als so angsteinflößend und hässlich betiteln würde, wie mir wohl unterstellt wird. Meine Kinder und Tiere sind morgens noch nie tot umgefallen, nur weil sie mir in der Küche begegneten", kommentiert Tierrechtler Reinhold Kassen etwas süffisant lächelnd dieses sehr ernste und traurige Thema.
„Mal ernsthaft: Wenn die Pelzlobby der Meinung ist, mich mit so einem plumpen Versuch einschüchtern zu können, dann liegt sie damit falsch. Ich werde die Tierquälerei auf Pelzfarmen weiter öffentlich anprangern -- auch in Hörstel -- jetzt erst recht". Tierschützer Kassen stützt seine Anschuldigungen vor allem mit Bildmaterial, welches die Tierhaltung auf der Nerzfarm zeigt: „In kleinen Käfigen werden die Nerze unter grausamsten Bedingungen gehalten, das ist leider bei jeder Nerzfarm in Deutschland der Fall, so auch in Hörstel."
An der heutigen Demonstration haben sich etwa 60 Personen beteiligt, sie alle trugen „Reinhold-Kassen-Masken" und bewerben sich als Nerztöter. Weitere Informationen und Bildmaterial von der Aktion unter http://reinholdkassen.wordpress.com
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das sind selbst die schlimmsten,versprechen irgendetwas und halten gar nix.wenn die ihre tiere so behandeln wie sie mit menschen umgehen,ist es mit der tierliebe nicht weit her.ich möchte hier lieber nicht ins detail gehen,aber das ist ne ganz komische truppe.hat sich mal einer gefragt,wie die sich finanzieren?ihr eigentum jedenfalls wächst.ich rate euch gebt das geld lieber direkt im tierheim ab,bevor sich solche dubiosen leute bereichern.
TheUwemaster 3 months ago