"Et hät noch immer jut jejange." Kann man sagen - es war aber auch "nur" eine Übung. Und was für eine: 400 Einsatzkräfte aus dem ganzen Rhein-Kreis Neuss, aus Krefeld und auch aus Düsseldorf unterzogen sich am Abend diesem ungewöhnlichen Test und wurden dabei nicht nur von zahlreichen Pressevertretern sondern auch internationalen Beobachtern aus Amerika, Polen und dem Libanon begutachtet. Als die 37 vorbildlich geschminkten "Schwerverletzten" um 20.15 Uhr im Zuschauertreff des TSV Sportcenter zu schreien begannen, da wusste zunächst niemand, welche Qualität der "Anschlag" hatte. Gewarnt durch das vorherige Test-Szenario am Köln/Bonner Flughafen konnte eine radioaktive Verseuchung nicht ausgeschlossen werden.
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