Uploaded by radiselm on Jan 24, 2012
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Wenn Sie das Finanzamt höflich anruft ... dann steht die Steuerwelt durchaus schon mal Kopf -- könnte man sagen. Genau dieses wunderbare Gefühl durfte ich genießen, als ich kürzlich Einkommenssteuer und Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlt habe. Allerdings lagen zu dem Zeitpunkt die entsprechenden Steuererklärungen, obwohl verschickt, dem Finanzamt noch nicht vor. Folglich erhielt ich einen Anruf der Sachbearbeiterin, die für die Verbuchung der Beträge zuständig ist. Völlig aufgelöst und aufgeregt wand sie sich am Telefon: »Herr Rademacher, Sie haben uns einen größeren Betrag überwiesen. Ich weiß aber nicht, wie ich den Betrag verbuchen soll. Ich will keinen Ärger mit Ihnen haben, falls ich die Beträge auf die falschen Konten buchen würde. Denn die letzte Dienstaufsichtsbeschwerde, die Sie beim Finanzamt gegen mich eingereicht haben, ist bei mir hängen geblieben. Könnten Sie mir bitte erklären, wozu die Beträge verwendet werden sollen?!«
[Anrede]
Sie müssen nämlich wissen, liebe Leser: Ich schicke dem Finanzamt nicht bloß Geld. Ich schicke diesen Amtsstubenhockern jedes Mal gleichzeitig ein Telefax, in dem ich die zweckgebundene Verwendung der von mir überwiesenen Steuergelder klipp und klar vorschreibe. Schließlich sollen meine Beträge nicht ohne meine Zustimmung für irgendwelche ungeklärten Steuernebenangelegenheiten verjubelt werden.
Überrascht? Nun, als Steuerzahler steht dieses Recht auch Ihnen zu: Bestimmen Sie künftig selbst, für was der von Ihnen überwiesene Steuerbetrag zu verwenden ist.
Aber zurück zu meinem Nervenbündel mit Pensionsanspruch am anderen Ende der Telefonleitung: Ein paar Wochen vorher hatte sich das Finanzamt erdreistet, eine ungerechtfertigte Kontopfändungen gegen mich durchzuführen -- wegen eines längst bezahlten Steuerbetrags. Der Pfändung- und Überweisungsbeschluss lief allerdings ins Leere, weil das Finanzamt zwecks Pfändung ein 20 Jahre altes Girokonto ins Visier genommen hatte, das längst erloschen war -- und obendrein noch nicht einmal mir gehörte. Diesen Irrtum vom Amt musste just jene aufgelöste Sachbearbeiterin auf ihre Kappe nehmen. Natürlich gab ich ihr per Dienstaufsichtsbeschwerde ordentlich was auf eben diese Kopfbedeckung. Anschließend rief mich das Sekretariat des Amtsleiters an und entschuldigte sich für die ungerechtfertigte Pfändung höchstpersönlich. Doch die Dienstaufsichtsbeschwerde landete für immer und ewig genau in die Akte der Sachbearbeiterin, die jetzt bloß keinen Ärger mehr mit mir riskieren möchte.
Mit diesem Ratgeber und den kostenlosen Beilagen an praxiserprobtem Schriftverkehr mit dem Finanzamt sind Sie in der Lage, ungerechtfertigte Steuerforderungen des Finanzamtes höchstselbst entschieden abzuschmettern. Lassen Sie sich die Steuerwurst nicht mehr vom Brot nehmen, und zahlen Sie tatsächlich nur noch die Steuern, die dem Finanzamt auch wirklich zustehen.
Verlassen Sie sich dabei bloß nicht allein auf Ihren Steuerberater! Viele dieser Geheimnisse kennt der nämlich gar nicht. Oder er verrät sie Ihnen nicht. Oder, noch schlimmer: Er wird sich zu fein dafür sein, beispielsweise einen Antrag zu stellen (schließlich will er es sich schon wegen seiner anderen Klienten nicht mit dem Finanzamt verderben).
Sie müssen schon selbst aktiv werden! Aber Sie stehen dabei nicht allein: In meinem Buch »Die Macht des Steuerzahlers« erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie in der Hand haben, um dem Finanzamt eigenhändig das Schröpfer-Leben schwer zu machen. Sie drehen einfach den Spieß um und bringen die Waffen des Finanzamtes gegen die Beamten selbst in Stellung! Schließlich haben es »Schäubles Landsknechte« nicht besser verdient -- verpflichten sie Sie doch mit unverschämten, einschüchternden Schreiben zu hohen Steuerzahlungen. Deshalb sage ich jetzt:
Schluss damit! Kämpfen Sie jetzt um Ihr gutes Recht, Ihre Steuerlast spürbar zu mindern! Darüber hinaus gibt ja noch so viele andere versteckte Steuer-Geheimnisse, von denen Sie noch gar nichts ahnen -- und die finden Sie alle in: »Die Macht des Steuerzahlers«. Dieses Buch öffnet Ihnen endlich die Augen -- und verschließt Ihr Geld vor dem unberechtigten Zugriff der Steuerbehörden.
http://www.erfolgsonline.de/youtube/dmdsgb.htm
Idee, Text Wolfgang Rademacher
Sprecherin Marianne Bülskämper
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