Die junge persische Dichterin Forugh Farrokhzad macht sich 1962 auf den Weg ans Ende der Welt zu denen, die die Gesellschaft als "Aussätzige" bezeichnet, um einen Film über diese Welt zu drehen. Ihr Film "Der Junge aus dem Leprahaus" sollte Weltruhm erlangen, nicht nur aufgrund seiner formalen Aspekte, die die Dokumentarfilmtradition im Iran bis heute prägen, sondern auch, da er eine kleine Welt verändert hat. Die Welt eines kleinen Jungen, der Forugh Farrokhzad begegnen durfte. Der Junge wird innerhalb einer Nacht aus der mittelalterlichen Welt des Lepraghettos in die Aufbruchstimmung der vorrevolutionären Teheraner Boheme katapultiert. Ein dokumentarisches Märchen, das in einem nordiranischen Lepraghetto seinen Ausgang nimmt und auf verschlungenen Wegen ins Münchner Westend führt: Dort macht sich der iranische Exildichter Hossein Mansouri auf die Suche nach dem Jungen - und findet eine wahrhaft orientalische Geschichte über seine eigenen Wurzeln und die Zauberkraft der Worte.
Der Junge aus dem Leprahaus
Eine Geschichte von Liebe und Tod
21.03.2011
Wunderbar :)
Iranbefree1 5 months ago
English sub !?
astm1834 5 months ago